Kernmarke liefert fast ein Fünftel weniger Autos aus – Starker Druck in China und den USA sowie sinkende E-Auto-Verkäufe
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Audi leidet unter hartem Wettbewerb in China, fehlender US-Produktion und Modellwechseln.
Audi hat im abgelaufenen dritten Quartal fast ein Fünftel weniger Autos an seine Kunden ausgeliefert. Insgesamt waren es 314.905 Fahrzeuge der Kernmarke, wie die Ingolstädter mitteilen. Das bedeutet ein Minus von 19,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit beschleunigt sich der Abwärtstrend. Im zweiten Quartal hatte der Rückgang noch bei rund acht Prozent gelegen.
Auf die ersten neun Monate des Jahres gerechnet, liegt Audi derzeit bei 1,04 Millionen Auslieferungen. Das sind 11,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Immerhin liegt Audi in Deutschland und Europa für die ersten neun Monate leicht im Plus.
Die VW-Tochter leidet – wie alle deutschen Hersteller – unter dem harten Wettbewerb und dem schwächelnden Markt in China. Zudem treffen die US-Zölle den Autobauer besonders hart, weil er – anders als beispielsweise BMW – keine eigene Produktion in den USA hat. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Audi in China knapp ein Viertel und in den USA rund ein Sechstel weniger Autos verkauft. Verstärkt wird der Rückgang aktuell laut Audi durch Modellwechsel bei den beiden Volumenmodellen A1 und Q2.
Wie deutlich der seit einigen Jahren laufende Abwärtstrend bei Audi ist, zeigt sich auch, wenn man ihn mit älteren Zahlen vergleicht. Im dritten Quartal 2023 hatte Audi noch knapp 480.000 Autos seiner Kernmarke ausgeliefert. Rund die Hälfte mehr als jetzt.
Auch der Absatz von Elektroautos gab nach. Weltweit wurden seit Jahresbeginn gerade einmal 143.748 dieser Fahrzeuge verkauft, das sind zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Allerdings zeigt sich hier ein gemischtes Bild. Während in den USA die Elektroauto-Verkäufe um fast 90 Prozent einbrachen und in Europa außerhalb Deutschlands ein Minus von 12,5 Prozent zu Buche stand, wurden in Deutschland fast zwei Fünftel mehr Elektroautos verkauft. In China waren es auf niedrigerer Basis sogar 84,7 Prozent mehr.

According to GDV, the costs of car spare parts have risen by over 80 percent since 2016, which is well above the general inflation rate. The main cause is cited as design protection, which limits competition from copycat products.

According to GDV, car spare parts increased in price by over four percent between August 2025 and 2026. Since 2016, the increase has averaged more than 80 percent, leading to higher repair costs.

BMW and Mercedes are competing in the European market with their new electric SUVs iX3 and GLC. Exclusive registration figures show significant progress for both manufacturers, while Audi is falling behind in the segment and sales in China are weakening.

Volkswagen recorded a group-wide sales decline of 14.3 percent to 1.88 million vehicles in the third quarter. The decline is particularly severe in China at 38.5 percent. Only Traton is recording growth.

The EU and China have agreed to limit the number of exports of hybrid vehicles. Brussels is expecting around 800,000 imports from China this year, which will likely reduce the market share of Chinese manufacturers there by half.

Audi delivered almost a fifth fewer cars in the third quarter than in the same period last year. The reasons are a weakening Chinese market, model changes and a lack of US production.