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AfD fordert ganzjährige Bejagung von Jungwölfen in Rheinland-Pfalz
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Die Zeit1 hour agoPolitics1 min readGermanyView translation

AfD fordert ganzjährige Bejagung von Jungwölfen in Rheinland-Pfalz

Landesjagdgesetz-Novelle soll im April in Kraft treten – AfD will auch Graureiher und Kormorane ins Jagdrecht aufnehmen

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Die AfD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz fordert die ganzjährige Bejagung umherziehender Jungwölfe sowie den Abschuss von Problemwölfen von November bis Februar zum Weidetierschutz im neuen Landesjagdgesetz.

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Why It Matters

Die Novelle des rheinland-pfälzischen Landesjagdrechts soll im April in Kraft treten und sieht unter anderem Managementpläne für die Wolfspopulation vor.

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Eine Bejagung von umherziehenden Jungwölfen das ganze Jahr über fordert die AfD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz. Zum Schutz für Weidetiere sollte zudem ältere Problemwölfe, die Nutztieren gerissen haben, von Anfang November bis Ende Februar abgeschossen werden können, sagte der Abgeordnete Bernhard Cürten in Mainz.

Das neue Landesjagdgesetz müsse Sicherheit für die Jäger schaffen. Dazu sollten klare Jagd- und Schonzeiten für den Wolf festgelegt werden. Die Tiere dürften nicht allein unter naturschutzrechtlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, erforderlich sei ein geregeltes Management zum Schutz von Weidetieren. Der Wolf gilt nach EU- und Bundesrecht mittlerweile als jagdbare Art.

Neues Landesjagdgesetz soll im nächsten Frühjahr gelten

Die Novelle des Landesjagdrechts soll nach den Plänen von Forst-, Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christine Schneider (CDU) im April in Kraft treten. Die Anhörung für Gesetz und Verordnung läuft, der rheinland-pfälzische Landtag soll sich spätestens im Februar erstmals damit befassen.

Die obere Jagdbehörde soll nach dem Gesetzentwurf für das ganze Land einen Managementplan für die Wolfspopulation erarbeiten, den die unteren Jagdbehörden umsetzen müssen. Derzeit gibt es 13 erwachsene Wölfe in Rheinland-Pfalz, es könnten aber in den nächsten Jahren mehr werden.

Sogenannte Problemwölfe dürfen demnach nach einem Riss von Nutztieren unter bestimmten Voraussetzungen und mit Blick auf den Herdenschutz gejagt werden. Dabei soll der Schütze anonymisiert werden, um ihn zu schützen.

Graureiher, Kormoran und den Goldschakal ins Jagdrecht aufnehmen

Die Oppositionsfraktion spricht sich außerdem dafür aus, dass künftig auch Graureiher, Kormorane und Goldschakale mit Jagd- und Schonzeiten dem Jagdrecht unterstellt werden. Graureiher und Kormorane gefährdeten die Fischerei und Teichwirtschaft. Beim Goldschakal gehe es um eine frühzeitige wissenschaftliche Begleitung der Bestandsentwicklung sowie ein vorausschauendes Wildtiermanagement.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Der rheinland-pfälzische Landtag befasst sich spätestens im Februar erstmals mit der Gesetznovelle.

    Very likely · Within months

Open Questions

  • Wie reagieren die anderen Fraktionen im Landtag auf die AfD-Forderungen?
  • Wird die Anonymisierung der Schützen rechtlich umgesetzt?

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This article was originally published by Die Zeit.

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