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Airlines fordern staatliche Subventionen für Regionalflughäfen
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Handelsblatt2 hours agoBusiness1 min readGermanyView translation

Airlines fordern staatliche Subventionen für Regionalflughäfen

Teure Kerosinkosten und hohe Gebühren belasten den Luftverkehr: Der BDF schlägt Subventionen für Regionalverbindungen nach internationalem Vorbild vor.

Quick Look

Wegen hoher Gebühren und Kerosinkosten fordert der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften Subventionen von Regionen und Ländern für einzelne Flugverbindungen, um die regionale Wirtschaft an internationale Drehkreuze anzubinden.

AI-generated summary

Why It Matters

Innerdeutsche Flüge stehen seit längerem wegen ihrer Umweltfolgen sowie gestiegener staatlicher Gebühren und Kerosinkosten in der Kritik.

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Berlin/Frankfurt. Teures Kerosin und hohe staatliche Gebühren haben viele Passagierflüge zu kleinen und mittleren Flughäfen in Deutschland unwirtschaftlich gemacht. Nun hat der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) vorgeschlagen, dass Regionen und Länder einzelne Verbindungen subventionieren sollten, um eine bessere Anbindung der regionalen Wirtschaft an die internationalen Drehkreuze zu ermöglichen.

Konkrete Strecken nennt der BDF nicht, erinnert aber an die Diskussion in Bremen, als zwischenzeitlich Lufthansa die Verbindung nach Frankfurt eingestellt hat. Auch in Dresden und Münster/Osnabrück stehe die Anbindung an internationale Drehkreuze unter Druck, erklärt der Verband. In Paderborn ist ein Versuch gescheitert, die Verbindung nach München wiederzubeleben.

Innerhalb der Europäischen Union gebe es aktuell 165 geförderte Strecken als „Public Service Obligations“ (PSO), schildert der Verband unter Berufung auf Zahlen der EU-Kommission. Vor allem Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland fördern Flüge in abgelegene Regionen und zu Inseln. In Deutschland wurde die letzte geförderte Strecke von Erfurt nach München im Dezember 2011 eingestellt.

In aller Regel werden Inlandsflüge als PSO ausgeschrieben und subventioniert. Es gibt aber auch eine Verbindung von Linz nach Frankfurt, die von den österreichischen Steuerzahlern mitfinanziert wird.

Innerdeutsche Flüge stehen insbesondere wegen ihrer Umweltfolgen in der Kritik. Nach Angaben des Branchenverbands BDL ist die Zahl der angebotenen Sitzplätze auf innerdeutschen Verbindungen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit um rund die Hälfte geschrumpft. Die Branche kritisiert die stark angestiegenen staatlichen Gebühren als wichtigen Grund für die vergleichsweise langsame Erholung des Luftverkehrs in Deutschland. Zuletzt hatte die Regierung die letzte Erhöhung der Luftverkehrsteuer größtenteils wieder zurückgenommen.

Open Questions

  • Welche konkreten Strecken sollen subventioniert werden?
  • Wie reagieren die Bundesländer auf den Vorschlag?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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