Angriff auf Amprion-Umspannwerk bei Köln
Amprion-Chef Christoph Müller im Interview über die Sicherheit der Stromversorgung nach einem Raketenangriff
Quick Look
- Nach einem Angriff mit selbstgebastelten Raketen auf ein Umspannwerk bei Köln mussten zwei RWE-Braunkohlekraftwerke vom Netz genommen werden.
- Trotz des Ausfalls von 3000 Megawatt Leistung blieb die Stromversorgung stabil.
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Why It Matters
Amprion betreibt ein 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz in Deutschland. Ein Umspannwerk bei Köln wurde Ziel eines Angriffs mit selbstgebauten Raketen.
Der Volkswirt Christoph Müller, 55, leitet seit 2025 den deutschen Stromnetzbetreiber Amprion mit Sitz in Dortmund. Dessen Höchstspannungsnetz ist 11.000 Kilometer lang und reicht über sieben Bundesländer, von der Nordsee bis zu den Alpen.
DIE ZEIT: Herr Müller, vergangene Woche wurde Ihr Umspannwerk unweit von Köln mit selbstgebastelten Raketen angegriffen. Es kam zu einem Kurzschluss, daraufhin mussten zwei große RWE-Braunkohlekraftwerke vom Netz gehen, 3000 Megawatt Leistung fielen plötzlich weg. Warum ist trotzdem der Strom nicht ausgefallen?
Open Questions
- Wer steckt hinter dem Angriff?
- Wie wurde die Stabilität des Stromnetzes trotz des Ausfalls gewahrt?
