AI-generated summary
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, verließ Ende August nach acht Jahren sein Amt. Seitdem ist die Position unbesetzt und wird kommissarisch vom Parlamentarischen Staatssekretär Christoph de Vries geführt. Die Bundesregierung hatte zum Jahrestag des Hamas-Überfalls am 7. Oktober 2023 ihren Kampf gegen Antisemitismus bekräftigt.
Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, den Posten des Antisemitismusbeauftragten zügig neu zu besetzen. »Zu jeder passenden wie unpassenden Gelegenheit inszeniert sich die Bundesregierung als »Vorkämpferin gegen Antisemitismus«, sagte die Grünen-Innenpolitikerin Marlene Schönberger. Die Worte würden jedoch nicht zu ihren Taten passen. Politische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus wird Schönberger zufolge geschwächt. Der Bundesregierung gelinge es nicht einmal, einen Antisemitismusbeauftragten zu berufen.
Seitdem der bisherige Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein Ende August nach acht Jahren aus dem Amt schied, ist das Amt des Antisemitismusbeauftragten unbesetzt. Es wird kommissarisch vom parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium Christoph de Vries geführt. Für Jüdinnen und Juden ist »der Ausnahmezustand zum Alltag geworden«, wie Schönberger sagte. Sie erwarte deshalb, »dass die Bundesregierung umgehend handelt«.
Zuvor hatte die Bundesregierung zum dritten Jahrestag des Überfalls der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 den Einsatz der Regierung gegen Antisemitismus bekräftigt. Bundeskanzler Merz sagte, die Bundesregierung würde »alles in ihrer Macht Stehende tun, um Antisemitismus in all seinen neuen und alten Formen konsequent zu bekämpfen«. »Jüdinnen und Juden müssen in ganz Deutschland ohne Angst leben können. Jüdisches Leben muss sich in unserer Gesellschaft weiter entfalten können., sagte Merz.
Die Bundesregierung trete außerdem »denjenigen entgegen, die das Existenzrecht Israels relativieren oder gar infrage stellen. Nicht nur am 7. Oktober, sondern jeden Tag.« Auch Außenminister Johann Wadephul sagte, wie Bundesregierung sowie er persönlich stellten sich Antisemitismus »mit Entschlossenheit entgegen«. Antisemitismus sei ein Angriff auf »unser Gemeinwesen«.
Zentralrat der Juden fordert Änderung des Strafrechts aufgrund von »gegenwärtigem Antisemitismus«
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, kritisierte außerdem, dass sich einige antisemitische Parolen in Deutschland bislang nicht strafrechtlich verfolgen ließen. Er forderte in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Änderung des Strafrechts. »Wir brauchen eine Ergänzung unseres Rechts, die den gegenwärtigen Antisemitismus als das adressiert, was er ist: ein andauernder Angriff auf jüdisches Leben«, schrieb Schuster. Der Judenhass sei »in neuem Gewand zurückgekehrt« und äußere sich in antisemitischen Zahlencodes, Wortspielen oder Parolen wie »From the River to the Sea«.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Bundesregierung wird innerhalb der nächsten Monate einen neuen Antisemitismusbeauftragten benennen.
Likely · Within months
Es wird eine parlamentarische Debatte über eine Strafrechtsänderung wegen Antisemitismus geben.
Possible · Within months
The federal cabinet has decided to increase social security contributions for high earners from 2027. The contribution assessment limits for health and pension insurance are rising significantly, which results in additional monthly costs of almost 102 euros each for employees and employers.
CDU general secretary Franziska Hoppermann sees the election of an AfD politician as state parliament president in Saxony-Anhalt as a serious blow for the CDU and calls for clarification about voting in the secret ballot.
The federal government is introducing new laws to punish digital violence, deepfakes and the possession of rape videos more harshly. The aim is to close legal gaps and specifically prosecute perpetrators.
The Bundestag Transport Committee has cleared the way for planning a new railway line between Hanover and Hamburg. Significant improvements to the existing route are also planned.
School protests in France continue after Tuesday's massive rallies, with blockades at schools and universities, including Sciences Po in Paris. Interior Minister Laurent Nuñez announced that he would suspend police use of stun grenades during student protests after a 15-year-old lost a hand in Lens. President Macron called for moderation and empathy in police operations. The government fears that the protests will spread to other areas due to high fuel prices and the cost of living, comparable to the yellow vest movement in 2019.
According to AfD state parliament President Rausch, four CDU MPs are said to have agreed to elect Ulrich Siegmund as Prime Minister of Saxony-Anhalt. CDU parliamentary group leader Schulze did not want to comment.