
Ein herausforderndes Marktumfeld in China sowie höhere Kosten im vierten Quartal belasten die Jahresziele des Autobauers.
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Mercedes-Benz hatte bereits im Sommer eine Umsatzwarnung ausgesprochen und leidet unter sinkenden Absatzzahlen in China.
Ein herausforderndes Marktumfeld in China sowie höhere Kosten im vierten Quartal belasten die Jahresziele des Autobauers. Erst im Sommer gab es eine Umsatzwarnung.
Mercedes-Fahrzeuge: Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars erwartet für 2026 nur noch eine bereinigte Umsatzrendite von zwei bis drei Prozent. Foto: AP Photo/Stephanie Scarbrough
Düsseldorf. Mercedes-Benz senkt seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich. Mercedes begründete das in einer Pflichtmitteilung am Dienstag mit dem „zunehmend herausfordernden Marktumfeld in China“. Dazu kämen höhere Kosten im vierten Quartal, darunter höhere Materialkosten. Die Papiere verloren zeitweise mehr als fünf Prozent nach Bekanntwerden der angepassten Prognose.
Bislang hatte der Autobauer mit Erlösen gerechnet, die „deutlich über“ dem Vorjahresniveau liegen. Das wäre ein Gewinnanstieg von mindestens 15 Prozent gewesen.
Der Autobauer leidet unter dem eingebrochenen China-Geschäft. Die Auslieferungen in den einst lukrativen Automarkt sind nach neun Monaten um 29 Prozent eingebrochen.
Die dominante Pkw-Sparte erwartet für 2026 nur noch eine bereinigte Umsatzrendite von zwei bis drei Prozent. Bisher hatte der Konzern drei bis fünf Prozent in Aussicht gestellt.
Auch beim Free Cash Flow des Industriegeschäfts korrigiert Mercedes nach unten. Er unterschreitet die Schwelle der bisherigen Spanne („leicht unter dem Niveau des Vorjahres“) nach Konzernangaben „knapp“ und liegt damit nun „deutlich unter dem Niveau des Vorjahres“. Unverändert bleiben die Ziele für Mercedes-Benz Vans (bereinigte Umsatzrendite acht bis zehn Prozent) und Mercedes-Benz Financial Services (bereinigte Eigenkapitalrendite zwölf bis 14 Prozent).
Mercedes hatte erst im Sommer seine Umsatzprognose gekappt. Am Mittwoch präsentiert der Konzern seine Quartalszahlen.
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