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Vor zwei Jahren legte Schaeffler ein großes Abbauprogramm auf, um sich gegen die zunehmende Schwäche im europäischen Markt zu wappnen. Dabei hatte das Unternehmen die Übernahme der ehemaligen Continental-Tochter Vitesco abgeschlossen.
Düsseldorf. Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler kommt mit seinen Sparplänen schneller voran als geplant. Von brutto 4700 abzubauenden Stellen seien bis Ende September bereits 3715 erreicht worden. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.
Damit wird Schaeffler sein eigentlich für Ende 2029 angepeiltes Ziel schon ein Jahr früher erreichen. Gleichzeitig kann der Zulieferer dadurch seine Kosten deutlich stärker drücken als ursprünglich angenommen. Insgesamt spart der Konzern jährlich so rund 350 Millionen statt der zuvor angepeilten 290 Millionen Euro.
Vor zwei Jahren hatte Schaeffler ein großes Abbauprogramm aufgelegt. So wollte sich der Zulieferer gegen die zunehmende Schwäche im europäischen Markt wappnen. Der Großteil der zu streichenden Stellen galt den europäischen Standorten – alleine 2800 deutsche Jobs hatte Schaeffler damals als Zielwert genannt. Zudem hatte das Unternehmen damals gerade erst die Übernahme der ehemaligen Continental-Tochter Vitesco abgeschlossen.
Das Abbauprogramm kam das Unternehmen nicht so teuer zu stehen, wie die Konzernleitung rund um Vorstandschef Klaus Rosenfeld noch vor zwei Jahren prognostiziert hatte. Für die wegfallenden Stellen hatte Schaeffler damals noch Rückstellungen über rund 580 Millionen Euro bilanzieren müssen – 84 Millionen davon wurden zum Ende des vergangenen Monats aufgelöst.

At supplier Schaeffler, 1,800 employees have accepted the partial retirement program, significantly more than the targeted 1,300. In addition, the planned job cuts of 4,700 jobs are progressing faster than originally planned.

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