Batteriespeicher-Projekt der Leag in Jänschwalde
Ein Großprojekt zur Energiewende entsteht direkt neben dem Kraftwerk Jänschwalde
Quick Look
- Das Bergbauunternehmen Leag errichtet in Jänschwalde einen Batteriespeicher mit 4.000 Megawattstunden Kapazität.
- Das Projekt soll künftig 1,6 Millionen Haushalte für vier Stunden mit Strom versorgen und markiert den Wandel vom Kohlekraftwerk zur Speichertechnologie.
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Why It Matters
Das Kraftwerk Jänschwalde ist ein ehemaliger Kohlekraftwerksstandort, der derzeit einen Strukturwandel durchläuft.
In Sven Köhlers Büro vibriert die Zukunft. »Lärm bin ich hier ja gewohnt, aber das ist neu!«, sagt der Unternehmer. Die Wände wackeln, die Stehlampe flackert, die Kaffeetasse klappert auf dem Teller. Nebenan errichtet das Bergbauunternehmen Leag Deutschlands größten Batteriespeicher – 4.000 Megawattstunden Kapazität, genug Strom, um 1,6 Millionen Haushalte für vier Stunden zu versorgen.
Blickt Köhler aus seinem Fenster, sieht er die Vergangenheit. Die Trassen, auf denen Züge die Kohle aus dem Tagebau anliefern, und die Rohrbrücken, über die sie ins Kraftwerk Jänschwalde transportiert wird, dahinter die bereits für alle Zeiten stillgelegten Blöcke E und F. Nur aus den noch aktiven Kühltürmen steigen Dampfschwaden auf.
Open Questions
- Wann ist die vollständige Inbetriebnahme des Speichers geplant?

