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Bayern München ist Rekord-Pokalsieger und trat als Titelverteidiger im DFB-Pokal gegen den Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück an. Es war das erste Spiel der Saison im Pokalwettbewerb.
Nach einer Schrecksekunde zu Beginn hat Titelverteidiger Bayern München doch noch weitgehend problemlos die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Rekord-Pokalsieger gewann beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück mit 4:1 (2:1) und löste als letzter Club das Zweitrundenticket.
Damit haben erstmals seit 18 Jahren alle 18 Erstligisten die Auftakthürde erfolgreich gemeistert. Die Auslosung für die zweite Runde findet am Samstag ab 17.45 Uhr im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. «Wir haben bis zum Ende Gas geben. Vor dem Spiel war uns schon klar, dass es ein schwieriger Test wird. Deshalb freuen wir uns einfach, dass wir gewonnen haben», sagte Bayern-Torwart Jonas Urbig bei Sky.
Vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke brachte Robin Meißner den Zweitligisten in der fünften Minute völlig überraschend in Führung. Harry Kane (18.) und Tom Bischof (24.) drehten die Partie mit ihren Treffern aber noch vor der Pause. Michael Olise (73.) und erneut Kane (86.) per Foulelfmeter machten alles klar für die Bayern. «Es war kein leichter Abend. Der Schlüssel für den Erfolg war unsere Disziplin», befand Kane in der ARD.
Musiala noch nicht im Kader
Bei den Bayern feierte Jamal Musiala noch nicht sein Comeback. Trainer Vincent Kompany zeigte sich mit der Entwicklung des Jungstars zwar zufrieden, ließ dessen Rückkehr aber auch für das Wochenende im Bundesligaspiel beim Aufsteiger FC Schalke 04 offen. «Ich möchte dem Jungen nicht mehr Druck machen, als er jetzt schon hat», sagte Kompany beim TV-Sender Sky vor dem Pokal-Duell mit dem Zweitligisten über Musiala.
Der 23-Jährige fehlte dem FC Bayern zuletzt nach zwei Zusammenbrüchen auf dem Rasen innerhalb kurzer Zeit wegen einer neurologischen Erkrankung. Beim Offensivspieler musste die Medikation angepasst werden. «Es geht ihm gut, es geht ihm besser. Wenn es so weiterläuft, wird es nicht mehr lange dauern. Das hoffen wir natürlich», ergänzte Kompany.
Traumtor von Meißner
Der Meistercoach hatte ansonsten trotz der großen Favoritenrolle eine ganz starke Startelf auf den Platz geschickt. Kane, Joshua Kimmich, Luis Diaz, Olise - sie alle waren dabei. Doch für das erste Highlight im stimmungsvollen Stadion an der Bremer Brücke sorgte ein Osnabrücker.
Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, da hämmerte Meißner die Kugel aus 30 Metern unhaltbar für Urbig in die Maschen. Die kleine Osnabrücker Arena explodierte nahezu, so groß war der Jubel über die Führung des VfL. «Ein absolutes Traumtor», lobte Osnabrücks Trainer Timo Schultz. Auch Urbig zollte dem Schützen seine Anerkennung: «Der knallt das Ding in den Winkel. Wahnsinn.»
Die Münchner waren kurz beeindruckt, schlugen dann aber eiskalt zurück. Zunächst nutzte Kane einen Osnabrücker Abwehrfehler zum Ausgleich, dann brachte Bischof die Gäste in Führung und rückte die Verhältnisse in diesem Erstrunden-Duell wieder zurecht. Der Zweitligist stemmte sich aber vor den Augen von Bundes-Verteidigungsminister und VfL-Fan Boris Pistorius (SPD) weiter mit aller Kraft gegen die Münchner Übermacht und hielt die Partie damit bis zur Pause offen.
Bayern im Kontrollmodus
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Hausherren gut mit. In der 3. Liga war die starke Defensive der Garant für den VfL-Aufstieg gewesen. Und auch gegen das Starensemble des deutschen Rekordmeisters verteidigten die Lila-Weißen couragiert und diszipliniert. Die Bayern taten aber auch nicht mehr als nötig, um die Partie zu kontrollieren.
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Jamal Musiala wird vor dem Bundesligaspiel gegen FC Schalke 04 ins Team zurückkehren.
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Der FC Bayern München hat den Zweitligisten VfL Osnabrück im DFB-Pokal mit 4:1 besiegt. Trotz eines frühen Rückstands durch Robin Meißner drehten Harry Kane, Tom Bischof und Michael Olise das Spiel. Verteidigungsminister Boris Pistorius war im Osnabrücker Fanblock anwesend.

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