Berlin: Warum sich Boris Pistorius gegen Rot-Grün-Rot stellt
Quick Look
- Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius unterstützt die SPD-Basisinitiative „Nicht um jeden Preis“, die ein rot-rot-grünes Bündnis in Berlin ablehnt.
- Fast 1200 Mitglieder zweifeln an der Regierungsfähigkeit der Linkspartei.
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Why It Matters
Die Berliner SPD sondiert derzeit mögliche Koalitionsoptionen nach den Wahlen. Innerhalb der Partei gibt es erhebliche Vorbehalte gegen eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei.
In der SPD wächst der Druck auf den Berliner SPD-Chef Steffen Krach, auf ein Bündnis mit der Linkspartei in der Hauptstadt zu verzichten.
Ausgerechnet ein Weggefährte aus der gemeinsamen Zeit in Niedersachsen, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, ist nun der prominenteste Unterstützer der Basisinitiative „Nicht um jeden Preis“. Der Initiative haben sich seit dem Wochenende bisher fast 1200 SPD-Mitglieder angeschlossen.
In der Erklärung wird betont: „Als Mitglieder der SPD haben wir ernsthafte Zweifel daran, ob der Berliner Landesverband der Partei Die Linke regierungsfähig ist.“
Open Questions
- Wie reagiert die Berliner SPD-Führung auf den Druck der Basis?
- Wird die Initiative weitere prominente Unterstützer gewinnen?






