
Hacker erbeuteten 6,3 Milliarden Dollar über ein gefälschtes Vorstellungsgespräch und kompromittierte Software
AI-generated summary
Der Angriff auf Binance begann bereits im Juni 2026. Ein Mitarbeiter aus dem Entwicklerteam für die digitale Geldbörse hatte manipulierte Software heruntergeladen. Im September lud ein zweiter Softwareentwickler Schadsoftware auf seinen Computer, während er ein virtuelles Gespräch mit dem Chef eines fiktiven Unternehmens führte. Später übernahmen die Hacker die Kontrolle über das IT-System des Wallet-Entwicklers und eines Kollegen.
Nach dem Milliardenraub bei der weltweit größten Kryptobörse Binance hat das Unternehmen neue Erkenntnisse bekannt gegeben. Demnach habe der Angriff, bei dem Hacker in der vergangenen Woche 6,3 Milliarden Dollar in Kryptowährungen von den IT-Systemen abgezogen hatten, schon im Juni begonnen. Der Zugriff sei unter anderem über ein kompromittiertes KI-Tool und ein gefälschtes Vorstellungsgespräch erfolgt – eine »ausgeklügelte, mehrstufige Kampagne«.
Ein Mitarbeiter aus dem Entwicklerteam für die digitale Geldbörse habe im Juni eine manipulierte Software heruntergeladen, teilte Binance mit. Dabei habe man zwar ein Problem erkannt und Passwörter des Mitarbeiters geändert. Die Hacker hätten jedoch seine Identität sowie die mehrerer Kollegen aufgedeckt. Im September habe dann ein zweiter Softwareentwickler eine andere Schadsoftware auf seinen Computer geladen, als er auf der Suche nach einem neuen Job ein virtuelles Gespräch mit dem Chef eines fiktiven Unternehmens geführt habe.
Später hätten die Hacker über seinen Computer und ein KI-Tool wiederum die Kontrolle über das IT-System des Wallet-Entwicklers und eines seiner Kollegen übernommen. Mit dessen Computer und gestohlenen Passwörtern platzierten sie ein schädliches Skript, das die Attacke ausführte. »Das hätte nicht passieren dürfen«, erklärte Binance und entschuldigte sich für die Verunsicherung bei »Nutzern, Partnern und in der gesamten Branche«.
Das FBI und private Analysefirmen hatten staatlich gelenkte Hacker aus Nordkorea für den Angriff verantwortlich gemacht. Die Führung des Landes bestreitet die Vorwürfe. Nach Angaben von Binance habe das Sicherheitsteam 2026 bereits 57 Fälle von möglichen Cyber-Bedrohungen mit Verbindung zu Nordkorea erkannt.
Anleger hatten sich zuletzt von der Kryptobörse abgewandt. Dem Unternehmen zufolge hatten sie 4,6 Milliarden Dollar abgezogen, inzwischen sei aber rund eine Milliarde Dollar wieder zurückgeflossen.
AI outlook — possibilities, not facts
Binance wird weitere Sicherheitsmaßnahmen einführen und die Ermittlungen mit dem FBI fortsetzen.
Very likely · Within weeks
Nordkorea wird die Vorwürfe weiterhin bestreiten.
Very likely · Within weeks

Binance announced that hackers withdrew $6.3 billion in cryptocurrencies from its IT systems last week. The attack began in June with a manipulated AI tool and a fake job interview. The FBI and private analysis firms blame state-controlled hackers from North Korea. Customers initially withdrew $4.6 billion, and around $1 billion was returned.

Following the largest crypto theft of all time, Binance has replaced 95 percent of the $6.3 billion stolen and compensated customers, although there is no legal obligation. Prices stabilized and outflows remained below four percent of the portfolio values.

After a historic theft of cryptocurrencies, customers of the Binance trading platform have withdrawn billions. The company wants to compensate those affected and is working on recovering the stolen goods.

After a hacker attack and the resumption of withdrawals, customers of the Binance crypto platform have withdrawn $3.64 billion. Binance says it replaced 95 percent of the loss from its own reserves.

After billions were stolen from the Binance crypto exchange, customers withdrew $3.64 billion when withdrawals resumed. Binance has replaced around 95 percent of the funds and announced a new proof of coverage.

Customers can withdraw their deposits again after a $6.3 billion hacker attack on Binance. The exchange covers the damage almost entirely from its own reserves. The FBI blames a North Korean hacking group while Binance promises transparency.