Boeing entdeckt Software-Fehler bei 737 MAX nach Software-Update
Quick Look
- Boeing hat einen Software-Fehler bei der automatischen Landenavigation des 737 MAX-Modells entdeckt, der nach einem Software-Update auftreten kann, wenn die Besatzung die Flugroute nach einem abgebrochenen Landeanflug ändert.
- Das Unternehmen hat alle Betreiber informiert und arbeitet an einer Lösung, während die FAA die Situation überwacht.
AI-generated summary
Why It Matters
Boeing steht seit den tödlichen Abstürzen von zwei 737 MAX-Maschinen in 2018 und 2019 unter strenger Aufsicht, die zu einem weltweiten Flugverbot führten. Vor kurzem sorgte ein Rumpfteilbruch bei einer Alaska-Airlines-Maschine für neue Sicherheitsbedenken.
Der von wiederholten Pannen geplagte US-Flugzeugbauer Boeing hat einen Software-Fehler bei der automatischen Landenavigation seines Modells 737 MAX entdeckt. Das Unternehmen bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des „Wall Street Journal“. Demnach kann das Problem nach einem Software-Update auftreten, wenn die Besatzung nach einem abgebrochenen Landeanflug die geplante Flugroute ändert.
Boeing teilte mit, man habe alle Betreiber der 737 im vergangenen Monat informiert. Boeing habe auf bestehende Handlungsanweisungen verwiesen, mit denen Piloten solche Situationen bewältigen können. Ingenieure arbeiteten an einer dauerhaften Lösung. Die US-Luftfahrtbehörde FAA erklärte, sie arbeite eng mit Boeing und den Fluggesellschaften zusammen. Bei Sicherheitsbedenken werde man sofortige Maßnahmen ergreifen.
Boeing steht seit Jahren unter strenger Beobachtung von Aufsichtsbehörden. Nach zwei tödlichen Abstürzen von 737-MAX-Maschinen in den Jahren 2018 und 2019, die zu einem weltweiten Flugverbot für den Typ führten, war der Konzern in eine Krise gestürzt. Zuletzt hatte das Herausbrechen eines Rumpfteils während des Fluges bei einer fast neuen Maschine von Alaska Airlines für erneute Sicherheitsbedenken gesorgt.
Vorfall mit Boeing-Maschine in Frankfurt
Am Samstag war ein Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Toronto mit 371 Passagieren an Bord aus Sicherheitsgründen über Schottland umgekehrt und in Manchester gelandet. Grund war Geruch in der Kabine, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Um eine priorisierte Landung zu erhalten, sei eine Luftnotlage erklärt worden. Da die Boeing 747-400 wegen des mitgeführten Treibstoffs mit erhöhtem Gewicht gelandet sei, habe die Feuerwehr das Flugzeug vorsorglich überprüft. Anschließend hätten die Passagiere die Maschine normal verlassen können.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Boeing wird ein Software-Update zur Behebung des Fehlers entwickeln und bereitstellen.
Likely · Within weeks
Die FAA wird weitere Anweisungen oder Überwachungsmaßnahmen für betroffene Fluggesellschaften herausgeben.
Possible · Within days
Open Questions
- Wie viele Flugzeuge sind potenziell vom Software-Fehler betroffen?
- Wann wird eine dauerhafte Lösung erwartet?
- Gab es bereits Vorfälle aufgrund dieses spezifischen Software-Fehlers?



