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Der Dax profitierte am Dienstag von überwiegend positiven Impulsen aus den USA und schloss 0,8 Prozent im Plus bei 25.449 Punkten. Anleger suchen nun nach Hinweisen auf den weiteren Zinskurs in den USA, während die Entwicklungen an den Anleihemärkten den Handel weiterhin bestimmen.
Dax und Börse aktuell: Sieben Punkte, die für Anleger heute wichtig sind
Am Mittwoch erhoffen sich Anleger neue Impulse zum US‑Zinskurs. Zugleich bestimmen weiterhin die Entwicklungen an den Anleihemärkten den Handel.
Kurstafel der Frankfurter Börse. Foto: Handelsblatt
Düsseldorf. Entspannung an den Öl- und Anleihemärkten hat die globalen Aktienmärkte am Dienstag gestützt. Der Dax profitierte dabei auch von überwiegend positiven Impulsen aus den USA. So schloss der deutsche Leitindex am gestrigen Dienstag 0,8 Prozent im Plus bei 25.449 Punkten.
Allerdings könnte der Dax am heutigen Mittwoch womöglich wieder eine andere Richtung einschlagen. Vor Handelsstart notiert der Dax auf außerbörslichen Plattformen im Minus.
Im Tagesverlauf suchen die Anleger nach Hinweisen auf den weiteren Zinskurs in den USA. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) veröffentlicht das Protokoll ihrer Sitzung vom September, in der sie den Leitzins angehoben hatte.
In Europa äußern sich vor dem Hintergrund der Turbulenzen an den Anleihemärkten Direktoren der Europäischen Zentralbank (EZB). Weitere Impulse für den Dax könnten neue Produktionsdaten der deutschen Industrie sein.
1 – Börsen in New York: Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq
Der US-Aktienmarkt stand unterdessen im Zeichen der Technologiewerte. Dabei verhalf Chipkonzern Nvidia der Wall Street zu Rekorden. Die großen US-Indizes schlossen im Plus:
Der Dow Jones der Standardwerte gewann 0,5 Prozent auf 51.521 Punkte.
Der breiter gestreute S&P 500 lag im Lauf des Tages auf seinem Rekordhoch bei 7843,78 Zählern. Er schloss mit 0,6 Prozent im Plus bei 7819 Punkten.
Die Technologiebörse Nasdaq rückte 0,4 Prozent auf 27.600 Zähler vor.
Der Nasdaq 100, ein Abbild der 100 Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, lag 0,5 Prozent im Plus bei 31.225 Zählern.
2 – Börsen in Asien
Wieder steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen belasten hingegen die Börsen in Asien am Mittwoch. Ein auf den Golf von Mexiko zusteuernder Sturm sowie zunehmende Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen treiben die Ölpreise in die Höhe. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember verteuert sich um 0,8 Prozent auf 101,40 Dollar. Das US-Öl WTI zur Lieferung im November notiert 0,8 Prozent fester bei 90,15 Dollar.
Der Nikkei-Index gibt 0,9 Prozent auf 70.074 Punkte nach.
Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verliert 0,3 Prozent.
Die Börse in Shanghai bleibt feiertagsbedingt geschlossen.
3 – US-Notenbank
Investoren erhalten Anhaltspunkte zum Zinskurs: das Protokoll der Sitzung im September, als die US-Notenbank Fed den Leitzins anhob, eine Rede von Notenbankerin Lorie Logan sowie Daten zu kurzfristigen Inflationserwartungen und Verbraucherkrediten werden am Mittwoch erwartet.
4 – US-Staatsanleihen
Im schwierigen Marktumfeld stockt die US-Regierung eine Staatsanleihe mit zehnjähriger Laufzeit im Volumen von 39 Milliarden Dollar auf. An dem Ausgang der Auktion lässt sich ablesen, ob Investoren trotz der hohen Renditen weiter zugreifen.
5 – EZB-Reden
Vor dem Hintergrund der Turbulenzen an den Anleihemärkten spricht der für die Bankenaufsicht zuständige EZB-Vizepräsident Boris Vujcic bei zwei Anlässen in Brüssel über die Lage der Branche. EZB-Direktor Piero Cipollone nimmt an einer von der philippinischen Zentralbank veranstalteten Paneldiskussion teil.
6 – Deutsche Industrie
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Produktionsdaten zur deutschen Industrie im August. Während sich die Auftragslage laut aktuellen Daten verschlechtert hat, rechnet die Commerzbank damit, dass die Unternehmen im Spätsommer etwas mehr produziert haben als im Juli.
7– Unternehmen
Das US-Technologieunternehmen Applied Digital, das im Branchenindex Nasdaq gelistet ist, veröffentlicht nach Börsenschluss Zahlen zum ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres. Beim Autobauer Porsche und bei SFC Energy aus dem Nebenwerteindex SDax steht der Kapitalmarkttag an.
Termine Unternehmen
09:00 Uhr, Deutschland: Volkswagen-Tochter Porsche AG, Kapitalmarkttag
Deutschland: SFC Energy, Kapitalmarkttag
Niederlande: Adyen, außerordentliche Hauptversammlung
Termine Konjunktur
08:00 Uhr, Singapur: IWF-Chefin Georgieva, Begrüßungsrede IWF-Herbsttatung
08:00 Uhr, Deutschland: Industrieproduktion 8/26
08:45 Uhr, Frankreich: Handels- und Leistungsbilanz 8/26
13:00 Uhr, USA: MBA Hypothkenanträge
16:30 Uhr, USA: EIA-Ölbericht (Woche)
20:00 Uhr, USA: Fed-Sitzungsprotokoll 15./16.9.26
21:00 Uhr, USA: Verbraucherkredite 8/26
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AI outlook — possibilities, not facts
Der Dax könnte am Mittwoch aufgrund unsicherer Zinssignale und vorbörslicher Verluste in eine andere Richtung einschlagen als am Dienstag.
Possible · Within hours
Die Veröffentlichung des Fed-Protokolls vom September wird Anhaltspunkte zum weiteren Zinskurs in den USA liefern.
Likely · Within hours
Die deutschen Produktionsdaten für August könnten Aufschluss darüber geben, ob die Industrie im Spätsommer mehr produziert hat als im Juli.
Possible · Within hours

Oil prices rise above $101 a barrel of Brent oil due to a tropical storm in the Gulf of Mexico and a missile attack by the Houthi militia in Yemen. This is weighing on Asian stock markets while US indices such as the S&P 500 and Nasdaq 100 are hitting new highs. The DAX is expected to open slightly as investors await French bond yields, German industrial production data and Fed minutes.
SpaceX plans to buy AI chips from Nvidia worth $40 billion, according to the Financial Times. To this end, ten billion dollars in bank loans and $30 billion in bonds are to be raised, led by the asset manager Apollo. Pimco is also involved in the discussions. Completion is expected in 2027.
China has criticized Germany and France for calling for new European safeguards against unfair trade practices. Chancellor Friedrich Merz and French President Emmanuel Macron had jointly spoken out in favor of new protective instruments, with China suspected to be the background. The EU accuses China of state subsidies and overcapacity that make it difficult for European companies to compete.

The China shock has a double impact on the German economy: cheap imports are flooding markets and the Chinese market is becoming unattractive for European companies. The German car industry in particular is suffering, while VW, BMW, Mercedes, Audi and Porsche together recorded a 27 percent decline in sales in China.

The flood of cheap Chinese products in Europe and the simultaneous collapse of German companies' business in China are presenting companies with a fundamental economic turning point, as the Handelsblatt article shows.

Rising oil prices due to tensions between Saudi Arabia and Iran-backed Houthi rebels in Yemen and a storm in the Gulf of Mexico weighed on Asian stock markets on Wednesday. The Nikkei index fell 0.9 percent while Brent oil prices rose to $101.40 a barrel. Investors are waiting for minutes from the Fed's latest meeting for clues on future rate moves.