Börsen: Märkte reagieren auf Sieg der Demokraten – Nikkei stürzt ab, US-Futures fallen
Nikkei und Kospi fallen nach Demokraten-Erfolg bei Zwischenwahlen
Quick Look
- Der überraschend große Erfolg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen hat deutliche Marktreaktionen in Asien ausgelöst.
- Der Nikkei rutschte um bis zu 4,7 Prozent ab, der Kospi um 3,8 Prozent.
- Auch US-Futures gaben nach, bevor sich die Verluste verringerten.
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Why It Matters
Bei den US-Zwischenwahlen erzielten die Demokraten einen überraschend großen Erfolg und kontrollieren künftig beide Kammern des Kongresses. Die Märkte reagierten weltweit auf die Hochrechnungen.
Tokio, New York. Der überraschend große Erfolg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen hat deutliche Marktreaktionen in Asien ausgelöst. In den USA gaben die Futures aller großen Indizes nach – die Verluste verringerten sich aber deutlich, sobald klar wurde, dass die Demokraten künftig beide Kammern des Kongresses kontrollieren. Den Hochrechnungen zufolge werden sie künftig wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus haben, auch eine Mehrheit im Senat gilt als ausgemacht.
In Japan, wo Investoren im frühen Handel live auf die ersten Hochrechnungen reagierten, rutschte der Leitindex Nikkei um bis zu 4,7 Prozent ab, verringerte die Verluste nach der Meldung zum umfassenden Demokratensieg allerdings auf weniger als 2,5 Prozent. In Korea fiel der Kospi-Index um 3,8 Prozent, machte die Verluste später aber nahezu gänzlich wett.
Für den starken Ausschlag in Japan war aber auch ein Feiertag am Dienstag verantwortlich. Der Markt holte daher den starken Kursverlust von Halbleiter- und KI-Aktien vom Montag nach. Die Tokioter Börse öffnete am Mittwochmorgen wegen unerwartet guter Bilanzzahlen des US-Chipkonzerns AMD zunächst noch leicht im Plus. Danach ging es jedoch – angetrieben von einem erneuten Vertrauensverlust in Künstliche Intelligenz (KI) – steil nach unten.
Open Questions
- Wie entwickeln sich die Märkte langfristig nach dem Demokraten-Sieg?
- Welche konkreten Auswirkungen hat die Demokraten-Mehrheit auf die KI- und Halbleiterbranche?






