
US-Präsidentensätze belasten die Märkte, während KI-Euphorie Nasdaq treibt und sinkende Ölpreise für Entlastung sorgen.
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Anleger blicken auf geopolitische Entwicklungen und Konjunkturdaten während der UN-Vollversammlung.
Aussagen von US-Präsident Donald Trump in einer Rede vor der UN-Vollversammlung trübten die Stimmung an den Börsen ein. Zuvor hatte die Hoffnung der Anlegerinnen und Anleger auf ein baldiges Ende des Krieges im Iran den deutschen Leitindex um fast ein Prozent ins Plus gehievt. An der Wall Street gab der Dow-Jones-Index leicht nach. Die KI-Euphorie trieb dagegen die US-Technologiebörse Nasdaq den zweiten Tag in Folge auf ein Rekordhoch.
Am Mittwoch blicken die Anlegerinnen und Anleger weiter auf Entwicklungen in der Geopolitik, der Konjunktur und der Technologiebranche. Die Generaldebatte der 81. Vollversammlung der Vereinten Nationen geht in den zweiten Tag. Die OECD stellt ihren aktualisierten Wirtschaftsausblick vor. Im Fokus bei den Konjunkturdaten stehen die Einkaufsmanagerindizes für die Euro-Zone und die USA im September.
Auf der Unternehmensseite informieren Vertreter führender KI-Unternehmen den US-Sicherheitsrat über die Risiken dieser Technologie. In Deutschland beschließt die Gewerkschaft IG Metall ihre Forderung für die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie.
Nachdem Saudi-Arabien einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge den Betrieb seiner Ost-West-Pipeline zum Roten Meer wieder aufgenommen hat, sinkt der Ölpreis weiter. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im November verbilligt sich um 1,4 Prozent auf bis zu 97,91 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI zur Lieferung im November gibt in der Spitze um zwei Prozent auf 88,71 Dollar nach.
Auch der Irak steigere seine Ölexporte, erklärte Ölminister Basim Mohammed am Dienstag. „Der Markt beurteilt die globale Ölversorgungslage derzeit positiver als noch vor einigen Wochen“, sagte Tim Waterer, Analyst bei KCM Trade.
Zudem setzen Anlegerinnen und Anleger auf eine diplomatische Lösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran. Überraschend gestiegene US-Rohöllagerbestände drücken ebenfalls auf die Preise.
KWS Saat: Am Mittwoch legte KWS Saat seine Quartalszahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 vor. Der Saatguthersteller ist im Kleinwerteindex SDax notiert, die Aktie stieg zuletzt im Einklang mit der Preisentwicklung von Agrarrohstoffen. Die sinkenden Jahreszahlen wirken negativ auf Anlegerinnen und Anleger: Die Papiere verlieren rund sieben Prozent.
Allianz: Die Regierungskoalition muss nach Ansicht der deutschen Versicherer den Reformkurs bei der Altersvorsorge fortsetzen und an der Linie der Rentenkommission auch nach den Landtagswahlen festhalten. Das tragfähige Konzept der Rentenkommission müsse nun umgesetzt werden, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch zum Versicherungstag in Berlin mit. Die Papiere der Allianz steigen um rund 0,5 Prozent.
Siltronic: Der Teilrückzug des Chemiekonzerns Wacker Chemie macht der ehemaligen Tochter Siltronic zu schaffen. Die Titel des Wafer-Herstellers geben bei Tradegate gut fünf Prozent nach, nachdem Wacker am Dienstagabend 2,2 Millionen Siltronic-Aktien für 171 Millionen Euro bei institutionellen Investoren platziert hat. Dadurch sank die Beteiligung auf knapp 15 Prozent von zuvor 21,67 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Wacker Chemie hatte bereits Ende Mai Anteile verkauft. Die Papiere sinken um rund 2,7 Prozent.
AI outlook — possibilities, not facts
OECD stellt aktualisierten Wirtschaftsausblick vor
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In the upcoming collective bargaining round, IG Metall is demanding five percent more money for around 3.7 million employees in the German metal and electrical industry. Profit sharing for booming companies and job security are also planned.

A Stepstone analysis of 1.3 million salary data shows that executives in banking, insurance and IT earn the most. Company size, team size and location also have a significant impact on income.

The federal government plans to abolish the receipt requirement from 2028 and the requirement for companies to have electronic cash registers in order to reduce bureaucracy and combat tax evasion. A corresponding bill was approved by the cabinet on Wednesday.

According to a Cima survey commissioned by the HDE, German city centers are becoming more attractive. More than 80 percent want to visit centers often in the future; The main reason remains shopping. The trade association still sees a need for action.

Statements by US President Donald Trump at the UN General Assembly dampened the mood on the stock market. Previously, hopes for an end to the Iran war had boosted the DAX, while AI euphoria drove the Nasdaq to a record high.

For the first time in months, the USA and Iran are holding direct talks again. While the DAX makes initial gains, political uncertainties in Germany are weighing on international investors. Xi's visit to Washington and economic data are also in focus.