Brand unter Kabelbrücke in Berlin-Marzahn: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
Nach einem Feuer unter einer Kabelbrücke in Marzahn sind Stromleitungen beschädigt worden; 19 Gewerbebetriebe waren zeitweise ohne Strom.
Quick Look
- In Berlin-Marzahn wurden durch einen Brand unter einer Kabelbrücke Stromleitungen beschädigt.
- 19 Gewerbebetriebe waren betroffen.
- Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung, während die Gewerkschaft der Polizei einen gezielten Angriff vermutet.
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Why It Matters
In der Vergangenheit gab es in Berlin mehrfach Anschläge auf Stromtrassen, die linksextremistischen Gruppen zugerechnet wurden.
Durch einen Brand unterhalb einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn sind Stromkabel beschädigt worden. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sichert vor Ort Spuren, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ob es sich um einen gezielten Angriff handele, sei Teil der Ermittlungen.
Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr am Morgen informiert worden und ging zunächst von einem kleinen Einsatz aus, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Unter einer Brücke an der Boxberger Straße brannten nach seinen Angaben Altreifen und Gerümpel. Durch das Feuer wurden jedoch Stromleitungen beschädigt. Zu einem großflächigen Stromausfall kam es laut Feuerwehrsprecher nicht.
19 Gewerbekunden betroffen
Nach Angaben des Sprechers von Stromnetz Berlin, Henrik Beuster, mussten 19 Gewerbebetriebe vorübergehend vom Stromnetz getrennt werden. «Sie werden seit etwa 9.00 Uhr aber wieder über ein Notstromaggregat versorgt», erklärte Beuster. Infolge des Brandes seien nach seinen Angaben zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten seien im Gange, so der Sprecher.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vermutet einen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. «Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung laufen ergebnisoffen in alle Richtungen, aber wer bei mehreren angezündeten Reifen unter einer Kabelbrücke von einem Zufall ausgeht, glaubt auch an den Weihnachtsmann», erklärte der Berliner GdP-Sprecher Benjamin Jendro.
In der Vergangenheit kam es mehrfach zu Anschlägen auf Stromtrassen in Berlin. Diese führten teils zu großen Stromausfällen und wurden linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet. Dabei handelte es sich um professionell durchgeführte Anschläge.
What to Watch
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Fortführung der polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache.
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Open Questions
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