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Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober wird in Bremen mit großen Feierlichkeiten begangen. Die Stadt erwartet bis zu 450.000 Gäste und bereitet sich auf einen umfangreichen Einsatz von Polizei und Gesundheitswesen vor.
Bremen steht vor einem Fest in außergewöhnlicher Größe: Bis zu 450.000 Gäste werden rund um den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in der Hansestadt erwartet. Zwischen Feiern, Konzerten und politischen Veranstaltungen müssen viele Beteiligte planen, improvisieren und den Überblick behalten. Genau wie viele Ehrengäste haben sie Erwartungen und Hoffnungen. Ein Blick hinter die Kulissen:
Notärztin: «Sollte was passieren, können wir alle Register ziehen»
Das Personal des kommunalen Klinikverbunds Gesundheit Nord (Geno) hat seine Alarm- und Einsatzpläne überarbeitet und an den verschiedenen Standorten vereinheitlicht. «Wirklich jeder hier weiß, wie es ist, wenn was passieren würde», sagte Claudia Spöler, die als Chefärztin der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Bremen-Ost die Vorbereitungen koordiniert. Die Teams übten Eingriffe wie Luftröhrenschnitte oder das Legen von Thoraxdrainagen. Außerdem trainierten sie, wie sie eine große Zahl an Verletzten am besten behandeln können.
Die Ärztinnen und Ärzte rechnen an den drei Tagen mit vielen Patienten. Kleinere Verletzungen sollen zwar noch auf dem Festgelände versorgt werden, trotzdem werden deutlich mehr Menschen als sonst in der Notaufnahme auftauchen. Das Personal stellt sich entsprechend auf - von zahlreichen vorbereiteten Besteckkästchen bis zu verstärkten Schichten und Bereitschaften. «Sollte was passieren, können wir alle Register ziehen», verspricht Spöler. «Letztendlich hoffen wir, dass unsere Mitarbeiter auch feiern können und nicht gebraucht werden.»
Polizei: «Der größte und zugleich anspruchsvollste Einsatz»
Die Bremer Polizei bereitet sich schon seit längerer Zeit intensiv auf die dreitägige Feier vor. «Für uns wird das voraussichtlich der größte und zugleich anspruchsvollste Einsatz», sagte Polizeisprecherin Franka Haedke. Die Beamtinnen und Beamten denken dafür unterschiedliche Szenarien durch und bereiten sich darauf vor, schnell und flexibel zu reagieren. «A und O ist: Wir schauen jeden Tag neu auf die Lage», sagte Haedke.
Die Polizei muss auf alles gefasst sein - auf hybride Bedrohungen wie Spionage, Sabotage oder Desinformation, genauso wie auf islamistischen Terrorismus und auf ideologische Gewalttaten. «Die Herausforderung ist vor allem die Mischung», meint Haedke. «Sehr viele Menschen, viele Veranstaltungen, unterschiedliche Versammlungen und möglicherweise auch spontane Entwicklungen.»
Regierungschef: «Zusammen eine gute Zeit haben»
Als amtierender Bundesratspräsident ist Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) der offizielle Gastgeber. Er wird Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft begrüßen, Reden halten und zahlreiche Gespräche führen. Er freue sich auf das Fest in Bremen, sagte er. «Da soll im Mittelpunkt stehen: Ganz viele Menschen kommen zusammen und haben zusammen eine gute Zeit.» Für ihn habe der Feiertag eine hohe Bedeutung, weil es neben der staatlichen und gesellschaftliche Einheit um den gesellschaftlichen Zusammenhalt gehe.
Mit Blick auf politische und wirtschaftliche Herausforderungen möchte Bremens Regierungschef den Menschen an diesem Tag Zuversicht vermitteln. «Wenn wir es gemeinsam anpacken, mit Verbindlichkeit, aber auch Toleranz, mit Zusammenhalt und Akzeptanz von Freiheit auf der anderen Seite, dann können wir auch gemeinsam eine gute Zukunft haben», sagte Bovenschulte. «Und wir können zuversichtlich in die Zukunft gucken.»
Bürgerdelegierte: «Austausch und Gemeinschaft erleben»
Traditionell werden zum Tag der Deutschen Einheit Bürgerdelegationen aus allen Bundesländern zu den Feierlichkeiten eingeladen. Ausgewählt werden jeweils acht Menschen, die sich in besonderer Weise für die Gesellschaft ehrenamtlich engagieren. Aus Bremen sind unter anderem die 33-jährige Svenja Böning und der 75 Jahre alte Zaher Habib als Ehrengäste dabei.
Sie freue sich und sei sehr gespannt auf die Begegnungen und Erfahrungen, sagte Böning. Sie ist Geschäftsführerin des Vereins Hoppenbank, der straffällig und wohnungslos gewordene Menschen unterstützt. Die Einladung sieht die 33-Jährige als Möglichkeit, andere Lebensgeschichten kennenzulernen, sich auszutauschen und über ihre Arbeit zu informieren. «Es gibt ja das große Ziel, Wohnungslosigkeit abzuschaffen bis 2030», sagte sie. «Das halte ich persönlich für unrealistisch». Über das Thema würde sie gerne ins Gespräch kommen.
Das Motto der Feierlichkeiten «Viele Stärken - ein Land» drücke aus, was sie mit dem Tag der Deutschen Einheit verbinde. Es gehe um ein gemeinsames Gefühl und eine Gesellschaft aus Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und Lebensvorstellungen. «Für mich ist Einheit immer ein Thema von Gemeinschaft und Gemeinsamkeit.» Dabei gehe es aber nicht darum, dass alle gleich sind, sondern darum, dass alle dazugehören.
«Freiheit, Demokratie und ein friedliches Zusammenleben»
Zaher Habib, der in Kabul geboren wurde und den Krieg in Afghanistan erlebte, sieht die Einladung als große Ehre. «Am meisten freue ich mich wirklich, dass ich dann die Gelegenheit habe, viele Menschen kennenzulernen, mich mit ihnen zu unterhalten, über ihre Arbeit zu erfahren», sagte Habib. Er ist Mitglied im Bremer Rat für Teilhabe und Diversität in der Migrationsgesellschaft.
Aus seiner Sicht entstehe Einheit erst, wenn Menschen einander anerkennen, miteinander sprechen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. «Ich habe in meinem Leben unterschiedliche politische und gesellschaftliche Erfahrungen gemacht und weiß deshalb, wie wertvoll Freiheit, Demokratie und ein friedliches Zusammenleben sind», so Habib, der mehrere Romane über das Thema Flucht geschrieben hat.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Notaufnahmen in Bremen werden während der drei Tage deutlich mehr Patienten als üblich behandeln.
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Die Bremer Polizei wird ihren Einsatz aufgrund der erwarteten Menschenmasse und vielfältigen Szenarien als größten und anspruchsvollsten bewerten.
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Federal Digital Minister Karsten Wildberger calls for stronger international cooperation in AI regulation and cites the International Atomic Energy Agency as a role model. Federal Transport Minister Steffen Bilger rejects a general speed limit on motorways, citing a low impact on the climate and annoyance among citizens. SPD General Secretary Tim Klüssendorf rules out cuts in care services and emphasizes that massive cuts for carers, those in need of care and relatives will not be accepted.
The Brandenburg Action Alliance criticizes the ban on stumbling blocks in Heidenau as the wrong approach and emphasizes that the memory of Nazi victims must remain visible in public spaces. The ban, which was supported by the CDU and AfD, sparked nationwide outrage, while around 1,500 stumbling blocks have been laid in Brandenburg and around 80 are added every year.
Several changes will come into force in Germany from October: The energy tax on petrol and diesel will be reduced by around 14 cents per liter from October 1st to December 31st, which, including VAT, corresponds to a reduction of 17 cents per liter. At the same time, a gradual ban on alcohol will be introduced at all 5,400 train stations by October 15th, winter time will begin on October 25th with clocks being set back by one hour, hedge trimming will be permitted again from October 1st, the Central Precautionary Register will enable digital filing of health care powers of attorney by notaries and lawyers, and from October 10th, stricter EU rules will apply for certain PFAS chemicals in clothing and cosmetics.

Donald Trump has banned CNN from participating in the TV pool for his trip to Tennessee, even as a judge restored access to the White House for CNN, MS NOW and Politico. Other channels show solidarity and sometimes do not film, which leads to less footage.
US President Donald Trump has banned CNN from participating in the TV pool for his trip to Tennessee, although a judge previously restored access to the White House for CNN, MSNBC and Politico. Critics see this as an attack on press freedom.