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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am 6. September 2026 statt. Es handelt sich um eine reguläre Wahl zum Landtag des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Das Wahlrecht folgt den bundesdeutschen Vorgaben für Landtagswahlen.
Bis wann kann ich Briefwahl beantragen?
Wer nicht im Wahllokal wählen möchte oder kann, kann per Briefwahl abstimmen. Ein Grund dafür muss nicht angegeben werden. Die Briefwahlunterlagen können bei der zuständigen Gemeinde unter anderem schriftlich, per E-Mail, persönlich und in vielen Gemeinden auch online beantragt werden. Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich.
Regulär können Wahlschein und Briefwahlunterlagen bis Freitag, 4. September 2026, 15 Uhr, beantragt werden. In bestimmten Ausnahmefällen – etwa bei einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung – ist ein Antrag noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr möglich.
Entscheidend ist jedoch nicht, wann der Wahlbrief abgeschickt wird, sondern wann er ankommt: Der ausgefüllte Wahlbrief muss spätestens am 6. September um 18 Uhr bei der zuständigen Stelle eingegangen sein. Für den rechtzeitigen Eingang ist der Wähler selbst verantwortlich. Die Landeswahlleiterin empfiehlt bei einem Versand innerhalb Deutschlands, den Wahlbrief spätestens am 3. September abzusenden.
Wer den rechtzeitigen Postversand verpasst, kann den Wahlbrief noch bis 18 Uhr am Wahltag bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle abgeben. Alternativ kann mit Wahlschein und Ausweisdokument in einem Wahllokal der Gemeinde gewählt werden.
Wer darf bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wählen?
Wahlberechtigt sind Deutsche, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihre Hauptwohnung in Sachsen-Anhalt haben oder sich dort gewöhnlich aufhalten. Das Wahlrecht darf zudem nicht durch Richterspruch entzogen worden sein.
Konkret bedeutet das für die Wahl 2026: Wahlberechtigte müssen spätestens am 6. September 2008 geboren und grundsätzlich spätestens am 6. Juni 2026 nach Sachsen-Anhalt gezogen sein. Insgesamt rechnet das Land mit rund 1,69 Millionen Wahlberechtigten. Die endgültige Zahl steht erst am Wahltag fest.
Wie funktioniert die Wahl in Sachsen-Anhalt?
Jeder Wähler hat bei der Landtagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat im eigenen Wahlkreis gewählt. Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt. Sie entscheidet maßgeblich darüber, wie die Sitze im Landtag auf die Parteien verteilt werden.
Grundsätzlich werden dabei Parteien berücksichtigt, die mindestens fünf Prozent der gültigen Zweitstimmen erhalten. Erst- und Zweitstimme sind voneinander unabhängig und können beispielsweise an Kandidaten und Parteien unterschiedlicher politischer Lager vergeben werden.
Wo kann ich bei der Landtagswahl wählen?
Das zuständige Wahllokal steht auf der Wahlbenachrichtigung. Wahlberechtigte sollten die Benachrichtigung und einen Personalausweis, Reisepass oder ein anderes amtliches Lichtbilddokument zur Wahl mitbringen.
Wer seine Wahlbenachrichtigung verlegt oder verloren hat, kann trotzdem wählen. Voraussetzung ist, dass die Person im Wählerverzeichnis des Wahlbezirks eingetragen ist. Im Wahllokal muss sie sich dann mit Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Chancellor Friedrich Merz has appointed Ronald Rauhe, the 44-time medalist in canoe racing, as the new State Minister for Sport and Volunteering. Rauhe is supposed to support the German bid for the Olympic and Paralympic Games and reform top-level sports funding. His predecessor Christiane Schenderlein was transferred to the Ministry of Health after 14 months.
Federal Defense Minister Boris Pistorius will meet with US Defense Secretary Pete Hegseth at the Pentagon in Washington on September 15, Politico reports, citing three NATO officials. The meeting is part of Pistorius' trip to the USA to hand over the F-35 fighter jets ordered by Germany and comes after previously rejected talks in May. The Russian drone attack on a German airport and a possible US troop reduction in Europe will be discussed.
Shortly before the state elections, the FDP Saxony-Anhalt reduced the price of fuel by one euro per liter at a gas station in Eisleben for one hour in order to draw attention to the high tax burden on fuel. The action caused traffic chaos and was stopped by the police after about half an hour. 1170 liters of super and 841 liters of diesel were fueled.

Charlotte Knobloch from the Jewish Community of Munich and Ron Dekel from the Jewish Student Union of Germany warn of the anti-Semitic danger of the AfD in Saxony-Anhalt, where the party is aiming for an absolute majority. They report increasing anti-Semitic incidents in Germany, including violence and hatred, and call for more support from civil society for Jewish life.
CDU General Secretary Franziska Hoppermann emphasizes the importance of the state elections in Saxony-Anhalt to prevent a right-wing extremist government. She highlights the federal party's intensive election campaign, criticizes the AfD and warns of the growing popularity of fringe parties while at the same time losing trust in the center.
According to an Insa survey commissioned by “Nius”, the AfD in Saxony-Anhalt could reach 43 percent in the state elections on September 6th. The WELT election calculator shows that due to the five percent hurdle, the AfD could achieve an absolute majority in the state parliament with less than 50 percent of the vote, especially if smaller parties such as the Greens or the BSW remain under the threshold.