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BackBritischer Angeklagter im Widdecombe-Mordfall auch wegen Terrorplan gegen Farage angeklagt
Britischer Angeklagter im Widdecombe-Mordfall auch wegen Terrorplan gegen Farage angeklagt
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Britischer Angeklagter im Widdecombe-Mordfall auch wegen Terrorplan gegen Farage angeklagt

Quick Look

  • Der 28-jährige Angeklagte im Mordfall der britischen Brexit-Ikone Ann Widdecombe wird zusätzlich wegen Vorbereitung terroristischer Anschläge, unter anderem gegen Nigel Farage, angeklagt.
  • Die Staatsanwaltschaft nennt ausreichende Beweise und nennt einen Zeitraum von Mai 2024 bis Juli 2026.
  • Widdecombe wurde im Juli 2024 tot in ihrem Haus aufgefunden.

AI-generated summary

Why It Matters

Ann Widdecombe war eine prominente Brexit-Befürworterin, die zunächst für die Konservativen im Unterhaus saß und später als Abgeordnete für die Brexit-Partei von Nigel Farage im Europäischen Parlament tätig war. Sie wurde zur Sprecherin von Reform UK, der Nachfolgepartei. Ihr Tod im Juli 2024 löste eine Mordermittlung aus.

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Der Angeklagte im Mordfall der britischen Brexit-Ikone Ann Widdecombe soll nun auch wegen eines Terrorplans gegen den Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage strafrechtlich verfolgt werden. Dem 28 Jahre alten Briten werden «Handlungen zur Vorbereitung terroristischer Anschläge», unter anderem gegen den Vorsitzenden der Partei Reform UK, vorgeworfen, wie die britische Staatsanwaltschaft auf ihrer Webseite mitteilte. Er soll demnach am 7. Oktober in London vor Gericht erscheinen.

Laut dem für Terrorismusbekämpfung zuständigen leitenden Staatsanwalt, Frank Ferguson, liegen «ausreichende Beweise» gegen den 28-Jährigen vor. Die Anklage bezieht sich nach Angaben der Anti-Terror-Polizei auf Handlungen, die zwischen dem 31. Mai 2024 und dem 8. Juli 2026 stattgefunden haben.

«Wir führen seit einiger Zeit eine äußerst intensive und komplexe Ermittlung durch», sagte Deputy Assistant Commissioner Vicki Evans laut einer Mitteilung. Die nun bekanntgegebene Anklage sei «das Ergebnis der unermüdlichen Arbeit der Ermittler im gesamten Netzwerk der Terrorismusbekämpfung.»

Fall Widdecombe sorgte für Aufsehen

Die mutmaßliche Ermordung von Widdecombe hatte in Großbritannien enormes Aufsehen erregt. Die 78 Jahre alte frühere Abgeordnete und Brexit-Befürworterin war Anfang Juli in ihrem Haus im Dartmoor in der englischen Grafschaft Devon tot aufgefunden worden. Ihre Leiche wies schwere Verletzungen auf. Daraufhin wurde eine Mordermittlung eingeleitet.

Widdecombe war jahrelang Abgeordnete für die Konservativen im britischen Unterhaus und saß schließlich als überzeugte Befürworterin des EU-Austritts für Farages Brexit-Partei als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Später war sie Sprecherin der Nachfolgepartei Reform UK.

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist bis heute umstritten. Erst kürzlich hatte Premier Andy Burnham eine mögliche Rückkehr seines Landes in die Union ins Spiel gebracht.

Innenministerin: Politikerangriff «ein Angriff auf uns alle»

Die britische Innenministerin Shabana Mahmood sprach dem Abgeordneten Farage ihr «tiefes Mitgefühl» aus. Zugleich zeigte sie sich auf der Plattform X besorgt über die Sicherheit von Politikern. «Eines muss klar sein: Ein Angriff auf einen Politiker ist ein Angriff auf uns alle», schrieb sie dort. Die Ministerin kündigte an, nach der Sitzungspause des Parlaments über Maßnahmen zur Stärkung des Schutzes derjenigen berichten zu wollen, die sich für ein öffentliches Amt entschieden hätten.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Der Angeklagte wird am 7. Oktober in London vor Gericht erscheinen.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Welche konkreten Handlungen werden dem Angeklagten im Zusammenhang mit dem Terrorplan vorgeworfen?
  • Gab es Verbindungen zwischen dem Mord an Widdecombe und dem geplanten Anschlag auf Farage?
  • Welche Beweise hat die Staatsanwaltschaft gegen den 28-Jährigen gesammelt?

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This article was originally published by Die Zeit.

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