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Jeffrey Archer war ein britischer Bestsellerautor und Politiker, der über 300 Millionen Bücher verkaufte. Er hatte eine politische Karriere bei den Konservativen, saß im Unterhaus und später im Oberhaus, bevor er 2001 wegen Meineids zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.
Der britische Bestsellerautor Jeffrey Archer ist tot. Archer sei im Alter von 86 Jahren am Montag «plötzlich und friedlich zu Hause» gestorben, schrieb sein Verlag in einer Mitteilung vom Abend, aus der britische Medien zitierten.
Von Archers Werken verkauften sich dem Sender BBC zufolge mehr als 300 Millionen Exemplare. Sein letztes Buch «Adam und Eva» hatte Archer noch fertiggestellt, es soll heute offiziell erscheinen. Sein Verlag HarperCollins nannte ihn einen meisterhaften Geschichtenerzähler, dem seine Leserinnen und Leser alles bedeutet hätten.
Der britische Moderator Gyles Brandreth schrieb in einem Post auf der Plattform X, er habe am Sonntag noch einen wunderbaren Abend mit Archer verbracht, um dessen neues Buch zu feiern.
Der in London geborene Schriftsteller verfolgte auch eine politische Karriere und saß für die Konservative Partei zunächst im britischen Unterhaus. Zeitweilig war er sogar ihr stellvertretender Vorsitzender. Bis 2024 gehörte er dann dem britischen Oberhaus an.
Zwei Jahre im Gefängnis
Unterbrochen wurde seine Karriere im Jahr 2001 durch eine Gefängnisstrafe. Archer hatte 14 Jahre zuvor ein Gericht im Rechtsstreit mit der Zeitung «Daily Star» über ein Alibi belogen und wurde nachträglich wegen Meineids und Behinderung der Justiz angeklagt. Zwei Jahre der vierjährigen Gefängnisstrafe saß er damals ab.
Seinen Durchbruch hatte Archer mit 34 Jahren mit dem Roman «Es ist nicht alles Gold, was glänzt». Er half ihm, dem Bankrott zu entgehen, wurde innerhalb eines Jahres in 17 Ländern veröffentlicht und verkaufte sich knapp 30 Millionen Mal.
Als sein bekanntestes Werk gilt «Kain und Abel» aus dem Jahr 1979. Über 100 Millionen Menschen lasen das Epos über zwei ungleiche Männer, die am gleichen Tag geboren wurden. Es wurde in 42 Sprachen übersetzt und in mehr als 100 Ländern veröffentlicht.
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Shida Bazyar received the German Book Prize 2024 for her novel “The Gaps”. The prize, worth 25,000 euros, is awarded annually by the German Book Trade Association at the start of the Frankfurt Book Fair. She accepted the award in the Kaisersaal of the Frankfurt Römer.

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