Brutaler Angriff in der Judo-Bundesliga: Leipziger schlägt Gegner nieder
Schwerer Zwischenfall in der Judo-Bundesliga: Nach einem Kampf attackiert der Leipziger Kämpfer Akaki Japaridze seinen Kontrahenten Timo Cavelius mit Faustschlägen. Das Opfer erleidet einen Kieferbruch.
Quick Look
- Nach einem Judo-Bundesligakampf zwischen Leipzig und Abensberg attackierte der Leipziger Akaki Japaridze seinen Gegner Timo Cavelius mit Faustschlägen.
- Cavelius erlitt einen Kieferbruch und verlor zwei Zähne.
- Die Polizei wurde eingeschaltet.
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Why It Matters
Der JC Leipzig trat in der Judo-Bundesliga gegen den TSV Abensberg an. Der Kampf endete mit einem 8:6-Heimsieg für Leipzig.
Der Geist des Judos basiert auf Respekt, Disziplin, Selbstbeherrschung und Fairness. Der Gegner wird nicht als Feind gesehen, sondern als Trainings- und Wettkampfpartner. Siege sollen durch Technik, Können und Einsatz errungen werden, nicht durch Gewalt außerhalb der Regeln. Auch in emotionalen Situationen soll der Kämpfer seine Gefühle und Aggressionen kontrollieren.
So weit die Theorie. Was sich am Samstag in der Judo-Bundesliga abspielte, hat damit leider nichts zu tun. Ein schwerer Vorfall überschattete den 8:6-Heimsieg des JC Leipzig gegen den TSV Abensberg aus Niederbayern.
Kurz nach dem Ende des vorletzten Kampfes griff der unterlegene Leipziger Kämpfer Akaki Japaridze (24) seinen Gegner Timo Cavelius (29) mit drei Faustschlägen an. Eine rechte Gerade, ein linker Haken und dann noch eine Rechte über dem Opfer stehend, als der Olympia-17. von Paris bereits am Boden lag und blutete. Nur das Eingreifen anderer Kämpfer dürfte weitere Hiebe verhindert haben. Ein Video der ARD zeigt die Szene.
Der 29-jährige Deutsche verlor nach Informationen der „Leipziger Volkszeitung“ zwei Zähne und erlitt einen Kieferbruch. Noch am selben Abend sei er in der Leipziger Universitätsklinik operiert worden. Der Kampf war für den Ausgang der Partie bedeutungslos, die Gastgeber standen bereits als Sieger fest.
Polizei wurde eingeschaltet
Cavelius hatte in der Verlängerung gewonnen und mit zur Faust geballten Hand provozierend in Richtung des Georgiers gejubelt. Dem brannten dann die Sicherungen durch. Der JC Leipzig distanzierte sich von der Tat seines Sportlers. In einer Stellungnahme erklärte der Verein: „Gewalt hat in unserem Sport keinen Platz. Als Judoka stehen wir für Respekt, Toleranz, Fairness und gegenseitige Achtung.“
Japaridze wurde nach dem Vorfall disqualifiziert, zudem wurde die Polizei eingeschaltet. Der Georgier reiste anschließend zwar unbehelligt zurück, dennoch drohen ihm rechtlich und sportlich harte Konsequenzen. Eine lange oder sogar lebenslange Sperre sind möglich, auch seinem Klub drohen Sanktionen.
What to Watch
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Drohende lange oder lebenslange Sperre für den Athleten
Likely · Within weeks
Open Questions
- Welche konkreten sportlichen Konsequenzen zieht der Verband?
- Wird es zu einer strafrechtlichen Verurteilung kommen?

