
Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände kritisieren geplante Einsparungen der Bundesregierung.
AI-generated summary
Ein Bündnis aus Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden kritisiert geplante Kürzungen der Bundesregierung in verschiedenen Sozialbereichen.
Bei der Pflege und in anderen Bereichen setzt die Regierung auch auf Einsparungen. Gewerkschaften und Verbände warnen vor weitreichenden Folgen.
Berlin. Ein breites Bündnis von Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden ruft die Bundesregierung auf, vor geplanten Kürzungen in verschiedenen Sozialbereichen abzusehen.
„Sozialer Zusammenhalt ist Voraussetzung für demokratische Stabilität“, schreiben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Gewerkschaften IG Metall und Verdi, Caritas und Diakonie sowie Sozialverbände wie der VdK in einem der dpa vorliegenden Aufruf.
Konkret kritisieren sie die am Mittwoch im Kabinett beschlossenen Pflegereformpläne. Die geplante Veränderung bei der Einstufung in die Pflegegrade würde ihrer Ansicht nach dazu führen, „dass Betroffenen die Inanspruchnahme der Leistungen der Pflegeversicherung erschwert oder verwehrt wird“.
Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will mit strengeren Kriterien auf den Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen reagieren. Dabei soll auch ein Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1 für Alltagshilfen wie Putzen (131 Euro) gestrichen werden, dafür ein neuer Anspruch auf Pflegebegleitung hinzukommen. Der Entwurf wird nun im Bundestag beraten.
Die Verbände warnen: „Es muss vermieden werden, dass die adäquate Versorgung von Pflegebedürftigen und die mühsam errungene Personalbemessung der Einrichtungen, die vom Mix der Pflegegrade abhängt, gefährdet werden.“ Mit Sorge sehe das Bündnis, dass die Regierung in weiteren Bereichen wie Wohngeld, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss oder Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe Kürzungen durchsetzen wolle.
Zu den bereits im vergangenen Jahr zusammengefundenen 14 Verbänden zählen auch der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Paritätische Gesamtverband und weitere Organisationen wie der BUND und der Deutsche Frauenrat.
Der Sozialstaat habe „nicht nur eine soziale und wirtschaftliche, sondern auch eine wesentliche demokratische Bedeutung“, mahnt das Bündnis. Sozialstaatsreformen müssten im Alltag, im Job und zu Hause ankommen. Die Verbände fordern „starke, verlässliche und solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme“. Dabei sollten hohe Vermögen und Erbschaften angemessen besteuert werden.
AI outlook — possibilities, not facts
Beratung des Entwurfs im Bundestag
Very likely · Within weeks

The federal government has agreed on a reform of statutory long-term care insurance in order to avoid an impending deficit. In the future, benefits for care level one will decrease, while contributions for childless people, high earners and mini-jobs will increase.

19-year-old Ryad Rani is the new face of French student protests. As president of the Union syndicale lycéenne union, he represents the demands of the angry high school students on radio and television.

Russian President Putin is sticking to his war in Ukraine despite high losses and is speculating on dwindling Western support, especially through the targeted influence of German politics and fears.
Federal Economics Minister Katherina Reiche warns of nationwide losses in growth if a left-wing government comes to power in Berlin. She appeals to the SPD and the Greens to prevent this.
A Russian attack triggered a drone alarm when Chancellor Friedrich Merz arrived in Kiev. There were impacts and debris. Five people were also injured by a glide bomb in the Sumy region.
Elections have begun in Bosnia and Herzegovina. Around 3.4 million citizens vote on the central parliament, regional parliaments, presidents and the three-member state presidency.