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Das Nichtraucherschutzgesetz wurde vor wenigen Monaten verschärft und umfasst nun zusätzliche Verbote an Orten mit vielen Kindern und Jugendlichen sowie E-Zigaretten und Vapes. Ausnahmen für Bier-, Wein- und Festzelte blieben jedoch bestehen.
Für die einen gehört die Zigarette wie selbstverständlich zum Besuch im Festzelt dazu, für die anderen ist sie belastend und womöglich sogar ein Grund, nicht feiern zu gehen. Trotz einer Verschärfung des Nichtraucherschutzgesetzes vor wenigen Monaten bleibt der blaue Dunst etwa auf dem Cannstatter Volksfest erlaubt - anders als etwa auf der Wiesn in München. Woran liegt das?
Die Regeln in Stuttgart
Das neue Nichtraucherschutzgesetz sieht zusätzliche Rauchverbote an Orten vor, an denen viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind - etwa auf Spielplätzen, an Haltestellen, in Freibädern, Zoos oder Freizeitparks. Auch E-Zigaretten, Vapes und Shishas fallen nun unter die Regeln für Raucher, weil beim Verbrennen oder Erhitzen gesundheitsschädliche Stoffe entstehen. Allerdings enthält es weiterhin Ausnahmen für Bier-, Wein- und Festzelte. Deswegen bleibt auch auf dem Cannstatter Wasen die Zigarette erlaubt, teilen die Veranstaltung auf der Internetseite des Festes mit.
Ein Bürgerforum hatte sich im Rahmen der Erarbeitung der neuen Raucher-Regeln eigentlich klar für Rauch- und Dampfverbote in Bier-, Wein- und Festzelten ausgesprochen. Schutzbedürftige Menschen seien auch dort schutzbedürftig. Die Landesregierung folgte der Empfehlung aber nicht, weil Ereignisse wie Festivals in der Regel auf einen kurzen Zeitraum begrenzt seien. Im Vordergrund stehe weniger das gesellige Zusammensein als der Eventcharakter.
Die Regeln in München
Anders sehen die Regeln dagegen auf dem größten Volksfest der Welt, dem Oktoberfest in München aus. In Biergärten und auf dem Festgelände darf zwar auch dort grundsätzlich geraucht werden. In den Bierzelten herrsche hingegen seit 2010 ein striktes Rauchverbot, heißt es von den Veranstaltern.
Größere Probleme gab es bei der Einführung keine, inzwischen gilt das Verbot als etabliert. Auch die Wirte haben sich darauf eingestellt: Sie rüsteten haben Zelte unter erheblichem Aufwand mit zusätzlichen Balkonen und Außenflächen um. Dort ist das Rauchen weiter erlaubt.
Der Widerstand in Stuttgart
Die Ausnahmeregeln in Baden-Württemberg wollen einige Bürger nicht hinnehmen. Sie klagen vor dem Verfassungsgerichtshof dagegen: Die elf Kläger sehen durch die Ausnahmen einen Verstoß gegen den Gleichheitssatz und das Recht auf körperliche Unversehrtheit, teilten die Verbände Pro Rauchfrei und Nichtraucherschutzverband Deutschland mit, die die Bürger bei ihrer Klage unterstützen.
Während in anderen öffentlich zugänglichen Innenräumen ein weitreichender Schutz vor Tabakrauch bestehe, seien Besucher und Beschäftigte in Festzelten dem Rauch weiter ausgesetzt. «Während Kinder Rauchergaststätten nicht betreten dürfen, können sie im Zelt dicht an dicht in den "Genuss" von Tabakrauch kommen», teilten die Organisationen mit.
Zu den Klägern gehört den Angaben zufolge auch ein selbstständiger Musiker, der regelmäßig in Festzelten auftrete und deswegen zum Besuch entsprechender Veranstaltungen gezwungen sei. Er mache deswegen zusätzlich eine Verletzung der Berufsfreiheit geltend, hieß es.
AI outlook — possibilities, not facts
Der Verfassungsgerichtshof wird über die Klage gegen die Ausnahmeregeln entscheiden.
Very likely · Within months
Bei einem Urteil gegen die Ausnahmen müssten Festzelte rauchfrei werden.
Possible · Within months
The stroke rate in people under 55 almost doubled between 1994 and 2020, from around 34 to 62 cases per 100,000 inhabitants, while it fell in those over 55. Ischemic strokes and drug use, particularly marijuana, increased significantly among younger people. In addition to classic risk factors such as high blood pressure and diabetes, researchers also see psychological stress as a possible factor, although the causes are not yet fully understood.
In Bingen, the police drove to the apartment of a 65-year-old at night to inform her that a liver organ was available for her because the hospital could not reach her by phone. The woman then made her way to the hospital.

Scientists warn of quality and safety risks in over 30,000 new dietary supplements containing botanicals that came onto the market in 2025 without official testing and are calling for regulation for consumer protection in a letter to two federal ministries.
In a letter to federal ministries, a group of scientists, doctors and consumer advocates warns of significant quality and safety problems with dietary supplements containing plant, algae, fungus or lichen-based ingredients. They demand an official examination before entering the market, criticize the current registration requirement with the BVL and point to over 30,000 registered products in 2025 as well as toxicological risks and misleading health promises.
In Wiesbaden city center, residents have to boil their drinking water as a precaution because bacteria have been found. The commandment applies to drinking, cooking and personal hygiene. People who are particularly at risk should also be careful when showering and washing their hands.
At the Munich Oktoberfest, 322 people were vaccinated against influenza and Covid-19 in the first six days. The vaccination service of the “Munich vaccinates” initiative offers vaccinations without an appointment, but warns against visiting the beer tent directly after the Pieks.