Chinas Exportoffensive und hohe Aktienquoten in Deutschland
Handelsblatt-Analyse zu EU-Importen aus China und der aktuellen Lage an den Aktienmärkten
Quick Look
- Neue Eurostat-Daten belegen Rekordimporte aus China in die EU, besonders im Automobilsektor.
- Parallel dazu erreichen deutsche Aktienquoten in Depots ein Niveau wie vor dem Nasdaq-Crash 2021, was Fragen zu möglichen Marktrisiken aufwirft.
AI-generated summary
Why It Matters
Chinas Binnenmarkt schwächelt, während die Exporte nach Europa zunehmen. Die Aktienquote in deutschen Depots erreicht ein Niveau wie vor dem Nasdaq-Crash Ende 2021.
Chinas Wirtschaft schwächelt im Binnenmarkt, exportiert dafür aber immer mehr nach Europa. Neue Eurostat-Zahlen zeigen für den Zeitraum Januar bis Juli einen Rekordwert bei den Importen aus China in die EU – mit teils deutlich zweistelligen Zuwächsen in Chemie, Maschinenbau und vor allem im Automobilsektor. Bert Fröndhoff, Teamleiter Industrie beim Handelsblatt, hat die Daten exklusiv ausgewertet und ordnet ein, wie groß der Druck auf die europäische Industrie inzwischen ist und ob die EU auf einen neuen Handelskonflikt mit China zusteuert.
Im zweiten Thema der Folge geht es um deutsche Vermögensverwalter: Eine exklusive Auswertung von mehr als 50.000 Depots zeigt, dass die Aktienquote so hoch ist wie zuletzt kurz vor dem Nasdaq-Crash Ende 2021. Sophia Ulrich hat mit unserem Co-Teamleiter für Geldanlage und Märkte, Andreas Neuhaus, besprochen, welche Parallelen es zur damaligen Situation gibt und ob das ein Warnsignal für eine mögliche Trendwende am Aktienmarkt ist.
Open Questions
- Wie reagiert die EU-Politik auf die steigenden Importe?
- Folgt auf die hohe Aktienquote tatsächlich eine Marktkorrektur?







