
Weniger als 90 Sekunden nach dem Start ist eine chinesische Trägerrakete explodiert. Sie sollte einen Satelliten in eine hohe Erdumlaufbahn bringen.
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Für die »Langer Marsch 7A« ist es der erste bekannte Fehlstart seit ihrem Jungfernflug im März 2020.
China hat einen empfindlichen Rückschlag in seinem Raumfahrtprogramm erlitten: Eine chinesische Trägerrakete ist am Montagabend kurz nach dem Start explodiert. Die rund 60 Meter lange Rakete »Langer Marsch 7A« sollte den Kommunikationssatelliten ChinaSat-4B ins All bringen.
Doch weniger als 90 Sekunden nach dem Start verwandelte sich die Rakete in einen Feuerball. Dichter schwarzer Rauch stieg auf, wie Videos zeigen, die Schaulustige in der Nähe des Weltraumbahnhofs in sozialen Netzwerken veröffentlichten.
»Die Rakete erlebte während des Flugs eine Anomalie, und die Startmission ist gescheitert«, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mit. Die Ursachen des Zwischenfalls sollen nun untersucht werden.
Für die »Langer Marsch 7A« ist es der erste bekannte Fehlstart seit ihrem Jungfernflug im März 2020. Damals war die Rakete ebenfalls nach dem Start vom Weltraumbahnhof Wenchang ausgefallen.
China hat in den vergangenen Jahren Hunderte Raumfahrtmissionen mit Raketen der »Langer Marsch«-Familie durchgeführt. Dabei wurden unter anderem Kommunikations- und Internetsatelliten in ihre vorgesehenen Umlaufbahnen gebracht.
Der Weltraumbahnhof Wenchang liegt auf Hainan, einer beliebten Urlaubsinsel vor der Südküste Chinas.
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Untersuchung der Ursachen des Zwischenfalls durch zuständige Stellen
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