Constanze Buchheim kritisiert deutsche Führungskultur
Quick Look
- Constanze Buchheim, Gründerin von i-potentials, kritisiert im Handelsblatt-Interview die deutsche Führungskultur.
- Sie bemängelt, dass Loyalität oft über Leistung stehe und Manager zu viel Angst hätten, was Unternehmen wie Volkswagen in eine „Beziehungsfalle“ treibe.
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Why It Matters
Constanze Buchheim, Gründerin der Personalberatung i-potentials, hat ihr Unternehmen erfolgreich von einem Fokus auf die Digitalwirtschaft zu Familienunternehmen und Mittelstand transformiert.
Berlin. Constanze Buchheim ist selbst Unternehmerin – und kennt Transformation aus eigener Erfahrung. Ihre 2009 gegründete Personalberatung i-potentials war zunächst auf Spitzenpositionen in der damals noch jungen Digitalwirtschaft spezialisiert. Heute erwirtschaftet sie mit ihrer Geschäftspartnerin Martina van Hettinga den Großteil ihres Umsatzes in Familienunternehmen und im inhabergeführten Mittelstand.
Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt sie, warum der Standort Deutschland aus ihrer Sicht auch an einer inkonsequenten Führungskultur krankt: „Loyalität wird oft höher bewertet als Leistung.“ Viele Unternehmen steckten deshalb in einer Beziehungsfalle. Volkswagen sei dafür „ein Paradebeispiel“. Insgesamt hätten Manager zu viel Angst – und seien zu selten konsequent.
Open Questions
- Welche konkreten Schritte können Unternehmen unternehmen?
- Wie weit ist das Problem der inkonsequenten Führung verbreitet?
- Welche Branchen sind besonders betroffen?






