Nach einer Ransomware-Attacke arbeitet die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im Notbetrieb. Daten sind abgeflossen, Lösegeld wurde nicht gezahlt.
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Ein Cyberangriff auf die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wurde am 5. August festgestellt.
Nach dem Cyberangriff auf ihre Systeme baut die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten einen Notbetrieb auf. «Es wird ein längerer Prozess bis die vollständige Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt ist», sagte ein Sprecher der Stiftung der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich gezeigt, dass es eine finanziell motivierte Attacke von Cyberkriminellen gewesen sei, die Schwachstellen in der Firewall ausgenutzt hätten. Die Stiftung habe sofort die Polizei eingeschaltet und kein Geld gezahlt, so der Sprecher.
Es seien Daten abgeflossen, sagte der Sprecher, unklar sei aber noch das Ausmaß. Cyberexperten seien weiterhin dabei, die Zustand der internen Systeme zu untersuchen. Der Angriff auf die IT der Gedenkstätten war am 5. August festgestellt worden. Ein Besuch der Gedenkstätten ist dennoch ohne Einschränkungen möglich.
Sieben Standorte betroffen - auch Sachsenhausen und Ravensbrück
Die Stiftung hatte darauf hingewiesen, dass es vermehrt zu Phishing- und Spam-Mails oder zu Versuchen von Rechnungsbetrug kommen könne. Es könnten interne Verwaltungsdaten betroffen sein, aber auch Daten von Geschäftspartnern und Besuchern sowie Vereinbarungen und Dokumente. «Daher wird um erhöhte Aufmerksamkeit bei verdächtigen E-Mails gebeten, insbesondere solchen, die die Stiftung als vermeintlichen Absender ausweisen.»
Betroffen sind sieben Gedenkstätten-Standorte - darunter die Gedenkstätte Sachsenhausen und die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück - sowie die Geschäftsstelle. Die Stiftung spricht von einem Ransomware-Angriff. Dabei handelt es sich um Schadsoftware, die Daten und Systeme verschlüsselt. Ziel der Cyberkriminellen war es, Lösegeld zu erpressen.
AI outlook — possibilities, not facts
Wiederherstellung der vollständigen Arbeitsfähigkeit dauert an
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