
Der deutsche Leitindex schließt mit einem Minus von 1,3 Prozent, während Anleger auf das Protokoll der Notenbank blicken.
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Der Dax notiert aktuell über der 200-Tage-Linie bei 24.847 Punkten. Die Notenbank erhöhte im September erstmals seit drei Jahren den Leitzins.
Düsseldorf. Die Erholung am deutschen Aktienmarkt hat am heutigen Mittwoch eine Pause eingelegt. Der deutsche Leitindex ist mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 25.104 Punkten aus dem Handel gegangen. Einen Tag zuvor zeigten sich Anleger und Anlegerinnen optimistischer. Der Leitindex schloss am Dienstag etwa 0,8 Prozent oberhalb des Niveaus des Vortages bei 25.499 Punkten.
Dabei beendete der Dax bisher erst einen Handelstag im angelaufenen Oktober im Minus, wie Daten von LSEG zeigen. Derzeit notiert der Leitindex oberhalb der 200-Tage-Linie. Diese bildet den Durchschnitt des Zeitraums ab und stellt den langfristigen Trend dar. Derzeit verläuft die Linie bei 24.847 Punkten.
Am Mittwochabend veröffentlicht die Notenbank das Sitzungsprotokoll nach deutschem Handelsschluss. Anleger erhoffen sich Einblick in die internen Diskussionen der Währungshüter über den weiteren Kurs. Derzeit preisen Marktteilnehmer eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr ein. Die Notenbank erhöhte im September erstmals seit rund drei Jahren den Leitzins. Er liegt nun in einer Spanne von 3,75 bis 4,0 Prozent.
Insgesamt fällt es Anlegern am deutschen Aktienmarkt derzeit schwer, bei deutschen Aktien beherzt zuzugreifen, stellt Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank, fest. „Während die Wall Street neue Rekorde feiert, fremdeln Anleger in Deutschland mit dem Begriff der Jahresendrally – zu sehr nagen Euro-Abwertung und politische Sorgen an ihrer Zuversicht.“
Der Index der Technologiebörse Nasdaq und der breit gefasste S&P-500-Index erreichten am Dienstag Rekorde. Für die steigenden Kurse an den Aktienmärkten hatte eine weitgehende Stabilisierung am Öl- und Anleihemarkt gesorgt. Allerdings stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen am Mittwoch nach dem Rückgang vom Vortag wieder.
Dies sorgte für etwas Beruhigung am Anleihemarkt, nachdem die wachsenden Staatsschulden und die politische Unsicherheit in Frankreich zuletzt die Renditen hatten stark steigen lassen und im Gegenzug den europäischen Aktienmarkt belastet hatten.
Zudem zeigten sich am gestrigen Dienstag die Ölpreise stabiler. Experten mahnten jedoch zur Vorsicht, da der Preis für Nordsee-Rohöl der Sorte Brent nach wie vor um die 100-Dollar-Marke pendelte. So legte der Preis am heutigen Mittwoch wieder zu – und stieg für ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im Dezember über die Marke. Hintergrund waren neue Spannungen im Irankonflikt.
Diese werden sich laut der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) noch länger an den Energiemärkten spiegeln. „Der Preisdruck könnte sich weiter verstärken, da die Nachfrage mit dem Beginn der kalten Jahreszeit auf der Nordhalbkugel steigt und die Länder ihre Reserven wieder auffüllen“, warnte Kristalina Georgiewa laut Manuskript in einer Rede in Singapur im Vorfeld der Jahrestagung des IWF und der Weltbank. Selbst wenn der Konflikt bald ende, dürften die Preise bis 2027 weiter hoch bleiben, so Georgiewa.
Porsche: Der Sportwagenbauer Porsche stellte am Mittwoch auf einem Kapitalmarkttag seine Strategie für die kommenden Jahre vor. In den ersten Handelsminuten stieg der Kurs um bis zu gut fünf Prozent und lag bei drei Prozent im Plus.
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Notenbank veröffentlicht Sitzungsprotokoll
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Despite the debt and budget crisis, France is spreading a better mood in the search for international capital than Germany. At the Germany summit, experts such as Philipp Freise from KKR emphasized the need to credibly implement reform promises in order to attract investors. France's 'Choose France' summit under Macron serves as a model, while Germany wants to address international financial investors with its Invest in Germany Summit on October 20th. Although foreign investment in Germany rose to 86 billion euros in 2025, it is behind France and Great Britain in the EY Attractiveness Barometer. Experts are calling for more mobility in the labor market and investable projects to stimulate growth.

Porsche CEO Michael Leiters announced at Capital Markets Day that he would make the company smaller, more exclusive and more profitable, with some models potentially costing up to 13 million euros. At the same time, Chancellor Friedrich Merz (CDU) warned at the Germany summit against giving his vote to the AfD, as this was playing the extremists' game and destroying credibility, after an AfD MP in Saxony-Anhalt was elected president of the state parliament.

The DAX lost 1.35 percent to 25,104 points, but remained above the 25,000 mark. Rising oil prices due to a tropical storm in the Gulf of Mexico and Houthi attacks, as well as troubled bond markets, particularly in France, weighed on investors. At the same time, German industrial production showed a surprise 2.0 percent increase in August, while US investors took profits and the automotive sector benefited from short-term protective measures against Chinese hybrid cars.
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