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Dax aktuell: Dax notiert im Plus – Ölpreis steigt weiter
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Handelsblatt1 hour agoBusiness2 min readGermanyView translation

Dax aktuell: Dax notiert im Plus – Ölpreis steigt weiter

Der Leitindex legt zur Wochenmitte zu, nachdem Sorgen um den Technologiesektor die Märkte belastet hatten. Im Fokus stehen US-Bankbilanzen und Inflationsdaten.

Quick Look

  • Der Dax startet am Mittwoch mit Gewinnen in den Handel und steigt um 0,4 Prozent auf 25.359 Punkte.
  • Gleichzeitig treiben Angriffe im Nahen Osten und Schiffsangriffe in der Straße von Hormus den Ölpreis weiter nach oben.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Krieg zwischen den USA und Iran sowie Angriffe im Nahen Osten belasten die Energiemärkte massiv. Gleichzeitig kämpfen Börsen mit Technologie-Abverkäufen und US-Bilanzzahlen.

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Düsseldorf. Der Dax startet am Mittwoch mit Gewinnen in den Handel. Die Kurstafel in Frankfurt zeigt am Morgen einen Anstieg von 0,4 Prozent bei 25.359 Punkten an.

Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex knapp im Minus bei 25.260 Punkten geschlossen. Der Auftakt der US-Bilanzsaison hat die Anlegerinnen und Anleger an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks nicht überzeugt. Zur schlechten Stimmung trugen zudem Kursverluste bei Halbleiterwerten bei.

Händler verwiesen auf Medienberichte, nach denen der chinesische Halbleiterhersteller CXMT eine neue Generation von Speicherchips für Rechenzentren auf den Markt bringen will. Der Ausverkauf im Technologiesektor ließ Anlegerinnen und Anleger bei als sicher geltenden Staatspapieren zugreifen, was die zuletzt rasant angestiegenen Renditen am Anleihemarkt etwas drückte.

Auch zur Wochenmitte steht die US-Bilanzsaison im Fokus. Nach den Geschäftszahlen erster wichtiger US-Banken am Dienstag folgen am Mittwoch die Bilanzen von Morgan Stanley und der Bank of America. Im Mittelpunkt bei den Konjunkturdaten steht der US-Inflationsbericht für September, der laut Experten einen erneuten Anstieg der Teuerungsrate zeigen dürfte.

Ölpreise legen erneut zu

Der Ölpreis steigt, nachdem zwei Schiffe in der Straße von Hormus von iranischen Raketen getroffen worden sind. Brent-Rohöl (zur Lieferung im Dezember) verteuert sich um 1,4 Prozent auf bis zu 107,15 Dollar je Barrel. Iranische Beamte teilten der Agentur Reuters mit, dass der Iran neue Taktiken zur Bekämpfung von Schiffen einsetzen würde.

Teheran versuche, die Ölpreise hochzuhalten und damit auch Einfluss auf die US-Zwischenwahlen zu nehmen. „Die Tatsache, dass iranische Offizielle offen zugeben, die US-Bemühungen zur Kontrolle der Ölpreise zu untergraben, spricht Bände über die wahren Absichten hinter den sogenannten ‚Friedensgesprächen‘“, sagte Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova.

Der Iran sei sich seiner geografischen Bedeutung und der Auswirkungen höherer Ölpreise auf die Weltwirtschaft bewusst und nutze diesen Einfluss. Die britische Seeschifffahrtsbehörde bestätigte am Dienstag, dass ein Containerschiff und ein Tanker in der Straße von Hormus von unbekannten Geschossen getroffen worden seien.

Seit Dienstagmittag hatten die Ölnotierungen wieder zugelegt. Gebremst wurde die Entwicklung nur etwas von der jüngsten Prognose der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) für ein deutlich schwächeres Wachstum der globalen Ölnachfrage.

Auch in anderen Teilen der Region bleibt die Lage angespannt. Saudi-Arabien fing weitere Raketen und Drohnen der Huthi aus dem Jemen ab. Ein Ende der Kämpfe mit der vom Iran unterstützten Miliz ist bislang nicht in Sicht. Bei den jüngsten Angriffen wurde auch der Hauptsitz des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco im Osten des Königreichs getroffen.

Irankrieg lässt Energiepreise steigen

Brent-Öl hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 70 Prozent verteuert. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran hat die Energiemärkte erheblich durcheinandergebracht.

„Die Rohölexporte gehen weiter, aber die Unsicherheit bleibt hoch“, schrieben Analysten der US-Bank Morgan Stanley. Gleichzeitig hätten die Angriffe auf die Infrastruktur Saudi-Arabiens zugenommen. Die Bank hob ihre Prognose für die Sorte Brent für das laufende und das kommende Quartal um jeweils fünf US-Dollar je Barrel an.

Blick auf Einzelwerte

BMW: Der Konzern schickt nach Handelsblattrecherchen seit Monaten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner deutschen Standorte mehrmals in der Woche nach Ungarn und wieder zurück. Ein Grund: Ohne die deutschen Mitarbeiter kann BMW aktuell die Produktion in seinem Vorzeigewerk im ungarischen Debrecen, nahe der rumänischen Grenze, nicht hochfahren. Die Papiere steigen um 0,3 Prozent.

Infineon: Börsen weltweit sind von einer erneuten Verkaufswelle bei Chipaktien erfasst worden. Zuletzt hat sich die Chipbranche an der Börse aber stabilisiert. Die Papiere bei Infineon steigen um 0,8 Prozent.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • US-Inflationsbericht zeigt erneuten Anstieg der Teuerung.

    Likely · Within days

  • Morgan Stanley und Bank of America veröffentlichen Geschäftszahlen.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wie entwickeln sich die US-Inflationsdaten im September?
  • Welche langfristigen Folgen haben die Schiffsangriffe im Nahen Osten?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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