Breaking
TRMladenov, Gazze'de ateşkesin çökmesini ve çocuk ölümlerini uyardıTRTürkiye, Litvanya'yı 94-66 mağlup etti ve Dünya Kupası Elemeleri'ne galip başlangıç yaptıGLOBALMoses Itauma shoves Filip Hrgovic off stage at chaotic heavyweight title weigh-inTRT1 Tramvayında İki Araç Kafa Kafa Çarptı, 11 YaralıRUPutin to attend Knowledge Day event, meet teachers and Olympiad winnersINTLMan arrested at Panda Express after fleeing police onto freeway twiceDEFed-Chef Kevin Warsh nutzt Jackson Hole für falkenhafte ZinsredeINTLMilo Yiannopoulos detained by ICE at New Orleans airport after visa overstayAUOne Nation faces Labor in WA by-election as test of growing supportESHaakon VIII asume el trono de Noruega tras la muerte de Harald V a los 89 añosTRMladenov, Gazze'de ateşkesin çökmesini ve çocuk ölümlerini uyardıTRTürkiye, Litvanya'yı 94-66 mağlup etti ve Dünya Kupası Elemeleri'ne galip başlangıç yaptıGLOBALMoses Itauma shoves Filip Hrgovic off stage at chaotic heavyweight title weigh-inTRT1 Tramvayında İki Araç Kafa Kafa Çarptı, 11 YaralıRUPutin to attend Knowledge Day event, meet teachers and Olympiad winnersINTLMan arrested at Panda Express after fleeing police onto freeway twiceDEFed-Chef Kevin Warsh nutzt Jackson Hole für falkenhafte ZinsredeINTLMilo Yiannopoulos detained by ICE at New Orleans airport after visa overstayAUOne Nation faces Labor in WA by-election as test of growing supportESHaakon VIII asume el trono de Noruega tras la muerte de Harald V a los 89 años
BackDAX erreicht Rekordhoch nach Fed-Rede von Kevin Warsh
DAX erreicht Rekordhoch nach Fed-Rede von Kevin Warsh
Developing
Tagesschau Wirtschaft59 minutes agoBusiness2 min readGermany

DAX erreicht Rekordhoch nach Fed-Rede von Kevin Warsh

Quick Look

Der DAX stieg heute um 0,8 Prozent auf 26.569 Punkte und erreichte ein neues Rekordhoch nach einer Rede des ehemaligen Fed-Gouverneurs Kevin Warsh, der eine mögliche Zinserhöhung signalisierte, während die Chemieindustrie aufgrund von Lieferausfällen in Asien eine Trendwende meldete.

AI-generated summary

Why It Matters

Der DAX hatte zuvor ein Hoch bei 26.573,50 Punkten erreicht. Die Federal Reserve steht vor einer Entscheidung über die zukünftige Zinspolitik angesichts inflationärer Drucke und konjunktureller Daten.

Font size

Der DAX ist heute mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 26.569 Punkten aus dem Handel gegangen. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex bis auf 26.618 Punkte und überbot so seine vor zwei Wochen erreichte ehemalige Bestmarke bei 26.573,50 Zählern. Auf Wochensicht liegt das Plus bei 1,5 Prozent.

Was bedeutet Kevin Warshs Rede?

Der DAX erreichte den neuen Rekord erst kurz vor Handelsschluss, nachdem der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Kevin Warsh, eine vielbeachtete Rede gehalten hatte. Anleger aus der ganzen Welt hatten in dieser Woche darauf gewartet. Sie erwarteten Hinweise auf die künftige Geldpolitik der Fed.

Die Hinweise von Warsh klangen allerdings anders als erhofft: Der Notenbankchef signalisierte, dass er bereit sei, den Leitzins in den USA zu erhöhen, und betonte die Risiken einer erhöhten Inflation. Am Aktienmarkt sind steigende Zinsen unbeliebt, da Zinsanlagen dann eine Alternative zu Aktien sind.

Allerdings unterstrich der Fed-Chef auch, wie robust sich die US-Konjunktur aktuell entwickeln würde. Diese Botschaft wiederum gefiel den Anlegern: "Die Anleger spielen nach wie vor nach ihren eigenen Spielregeln und rechnen derzeit Chancen gegen Risiken auf", stellte CapTrader-Marktanalyst Timo Emden fest. Warshs Fingerzeig hinsichtlich der Inflationsrisiken hätten die Marktteilnehmer zwar nicht ignoriert, aber offenbar als beherrschbar eingestuft. "Das Glas auf dem Frankfurter Börsenparkett ist nach wie vor halb voll und nicht halb leer", so Emden.

Chemieindustrie sieht Trendwende

Unterstützung für den DAX kam auch von der die Chemiebranche. Die Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage erstmals seit vier Jahren wieder positiv. Das entsprechende Barometer des Ifo-Instituts stieg im August auf 11,6 Punkte, nach minus 14,6 Punkten im Juli. Auch die Erwartungen hellten sich deutlich auf. Das Geschäftsklima der Branche verbesserte sich von minus 26,3 auf minus 2,4 Punkte.

Der Grund: Nach Einschätzung des ifo-Instituts profitieren die deutschen Chemieunternehmen derzeit von Lieferausfällen in Asien. Dadurch steige die Nachfrage nach Chemieprodukten aus deutscher Produktion. Deshalb gehörten Pharma- und Chemietitel heute zu den stärksten Werten.

Geldpolitik bleibt im Fokus der Anleger

Auch in der nächsten Woche bleibt die Geldpolitik für die Kursbewegungen am Aktienmarkt ein entscheidender Faktor. Am kommenden Freitag wird in den USA der monatliche Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Anleger erhoffen sich weitere Hinweise auf die geldpolitischen Pläne unter Fed-Chef Warsh. Zuletzt hatte sich der US-Arbeitsmarkt im Juli überraschend abgekühlt.

Sollte sich der Arbeitsmarkt schwach zeigen, hätten die Gegner einer Zinserhöhung ein Argument, da steigende Zinsen die Wirtschaft dämpfen und den Arbeitsmarkt noch stärker belasten könnten. Die Fed soll nicht nur für stabile Preise sorgen, auch das Ziel der Vollbeschäftigung fällt in ihren Verantwortungsbereich.

In der Eurozone richtet sich die Aufmerksamkeit auf die vorläufigen Verbraucherpreisdaten. Am Montag werden die deutschen Zahlen für August veröffentlicht, am Dienstag die für den gesamten Euroraum. Wegen der höheren Energiepreise dürfte die Inflation in der Euro-Zone laut Commerzbank spürbar von 2,9 Prozent im Juli auf 3,3 Prozent im August springen. Viele Anleger rechnen deshalb damit, dass die EZB bei ihrer Sitzung am 10. September den Leitzins von 2,25 auf 2,50 Prozent erhöhen wird.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die EZB wird den Leitzins auf ihrer Sitzung am 10. September von 2,25 auf 2,50 Prozent erhöhen.

    Likely · Within weeks

  • Der monatliche US-Arbeitsmarktbericht am kommenden Freitag wird weitere Hinweise auf die geldpolitischen Pläne der Fed geben.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wann genau wird die Fed den Leitzins erhöhen?
  • Wie werden die deutschen Chemieunternehmen auf langfristige Lieferkettenänderungen reagieren?
  • Wird die EZB tatsächlich den Leitzins im September erhöhen?

Related Topics

This article was originally published by Tagesschau Wirtschaft.

Related Stories

Japanischer Yen fällt unter 160 pro Dollar und verliert mehr als die Hälfte der Intervention-Gewinne
Developing·1 hour ago

Japanischer Yen fällt unter 160 pro Dollar und verliert mehr als die Hälfte der Intervention-Gewinne

Der japanische Yen ist unter die Marke von 160 Yen pro Dollar gefallen und hat damit mehr als die Hälfte der Gewinne verloren, die durch die koordinierten Interventionen der USA und Japans Ende Juli erzielt wurden. Der Druck entsteht aufgrund der Zinsdifferenz zwischen Japan und anderen Volkswirtschaften, hoher Staatsverschuldung und steigender Ölpreise, während Händler auf mögliche Währungsschutzmaßnahmen der Behörden achten.

Handelsblatt
1 min read
Ausgaben für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erreichen Rekordhoch
Business·1 hour ago

Ausgaben für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erreichen Rekordhoch

Deutsche Unternehmen haben 2025 insgesamt 85,6 Milliarden Euro für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgegeben – ein Rekordwert und mehr als doppelt so viel wie vor eineinhalb Jahrzehnten. Die Kosten setzen sich aus Bruttoentgelten und geschätzten Sozialversicherungsbeiträgen zusammen. Der Anstieg wird auf höhere Löhne, gestiegene Beschäftigung und erhöhten Krankenstand zurückgeführt, wobei die Auswirkungen der geplanten Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag vom Institut der deutschen Wirtschaft zurückhaltend bewertet werden.

Handelsblatt
1 min read
Deutsche Unternehmen geben Rekordbetrag für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aus
Business·1 hour ago

Deutsche Unternehmen geben Rekordbetrag für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aus

Deutsche Unternehmen haben 2025 insgesamt 85,6 Milliarden Euro für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgegeben – ein Rekordwert und mehr als doppelt so viel wie vor eineinhalb Jahrzehnten. Dies geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die höhere Löhne, gestiegene Beschäftigung und erhöhten Krankenstand als Ursachen nennt. Die geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag wird vom Institut zurückhaltend bewertet.

Die Zeit
1 min read
More on this topicdax