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Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist in Deutschland gesetzlich geregelt und wird von Arbeitgebern getragen. Seit 2022 erfolgt die Erfassung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen elektronisch, was zu einer besseren statistischen Erfassung geführt hat.
Deutsche Unternehmen haben einer Berechnung zufolge im vergangenen Jahr so viel wie nie zuvor für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgegeben. Die Aufwendungen beliefen sich 2025 auf insgesamt 85,6 Milliarden Euro, wie aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht, über die die «Rheinische Post» berichtete.
Damit haben sich die nominalen Kosten für die krankheitsbedingte Entgeltfortzahlung innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten mehr als verdoppelt. 2024 waren es 81,2 Milliarden Euro.
In der Summe enthalten sind neben den vom Bundesarbeitsministerium ausgewiesenen 72,5 Milliarden Euro an Bruttoentgelten auch die vom IW geschätzten Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung. Diese beliefen sich auf 13,1 Milliarden Euro.
IW nennt verschiedene Ursachen
Das Institut führt den Anstieg unter anderem auf höhere Löhne und die gestiegene Beschäftigung zurück. Auch der Krankenstand habe zu den höheren Aufwendungen beigetragen. Seit der Einführung der elektronischen Erfassung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Jahr 2022 sei der Krankenstand statistisch signifikant gestiegen. Ob zugleich auch die tatsächlichen betrieblichen Fehlzeiten zugenommen hätten, sei allerdings bislang nicht abschließend geklärt. Das Niveau liege aber deutlich über dem vor der Corona-Pandemie.
Die geplante gesetzliche Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag beurteilt das Institut zurückhaltend. Eine flächendeckende Anwendung durch die Arbeitgeber sei wegen des zusätzlichen Verwaltungsaufwands und möglicher Belastungen für das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern nicht unbedingt zu erwarten.

Der DAX stieg heute um 0,8 Prozent auf 26.569 Punkte und erreichte ein neues Rekordhoch nach einer Rede des ehemaligen Fed-Gouverneurs Kevin Warsh, der eine mögliche Zinserhöhung signalisierte, während die Chemieindustrie aufgrund von Lieferausfällen in Asien eine Trendwende meldete.

Der japanische Yen ist unter die Marke von 160 Yen pro Dollar gefallen und hat damit mehr als die Hälfte der Gewinne verloren, die durch die koordinierten Interventionen der USA und Japans Ende Juli erzielt wurden. Der Druck entsteht aufgrund der Zinsdifferenz zwischen Japan und anderen Volkswirtschaften, hoher Staatsverschuldung und steigender Ölpreise, während Händler auf mögliche Währungsschutzmaßnahmen der Behörden achten.

Bei seiner ersten Rede als Fed-Chef in Jackson Hole hat Kevin Warsh keine konkrete Zinsentscheidung für September gegeben, sondern vor zu viel Transparenz bei der Forward Guidance gewarnt und die Inflationsbekämpfung als Priorität betont. Er sieht die Fed künftig zurückhaltender mit Hinweisen auf den Zinskurs und stärker datenabhängig agieren.

Deutsche Unternehmen haben 2025 insgesamt 85,6 Milliarden Euro für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgegeben – ein Rekordwert und mehr als doppelt so viel wie vor eineinhalb Jahrzehnten. Die Kosten setzen sich aus Bruttoentgelten und geschätzten Sozialversicherungsbeiträgen zusammen. Der Anstieg wird auf höhere Löhne, gestiegene Beschäftigung und erhöhten Krankenstand zurückgeführt, wobei die Auswirkungen der geplanten Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag vom Institut der deutschen Wirtschaft zurückhaltend bewertet werden.

Die Aktie des US-Chipherstellers Marvell verlor im frühen Handel in New York mehr als sieben Prozent an Wert, obwohl CEO Matt Murphy zuvor Rekordzahlen präsentiert hatte. Der Kurs hatte sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht.

Eine Postbank-Umfrage aus dem Frühjahr 2026 zeigt, dass 75 Prozent der Deutschen bei Finanzfragen lieber einem Menschen als einer KI vertrauen. 70 Prozent können sich derzeit nicht vorstellen, KI für Überweisungen, Geldanlagen oder Finanzberatung einzusetzen. Insgesamt wurden 3050 Menschen in Deutschland befragt.