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Der DAX hatte zuvor eine dreiwöchige Verlustserie gestoppt, nachdem er am vergangenen Freitag mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent aus dem Handel gegangen war. Am Samstag hatte Trump einen iranischen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt, wodurch der Brent-Ölpreis wieder über 100 Dollar stieg.
Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger heute den wieder steigenden Ölpreisen getrotzt. Sie hoffen auf weitere Gespräche zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, er rechne damit in den nächsten Tagen.
Der DAX konnte sich so die meiste Zeit im Plus halten, schloss dann aber 0,1 Prozent tiefer bei 25.374 Punkten. Am vergangenen Freitag war der deutsche Leitindex mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent aus dem Handel gegangen. Damit hatte er eine dreiwöchige Verlustserie gestoppt.
Am Samstag hatte Trump einen iranischen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt. Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent kletterte daraufhin wieder über die Marke von 100 Dollar.
Die amerikanischen Märkte haben daraufhin verhalten eröffnet. Der Dow Jones gab zunächst 0,3 Prozent ab, die Technologiewerte an der Nasdaq verloren ein halbes Prozent.
"Wir befinden uns gerade in einer Ein-Faktor-Welt, in der die Ölpreise die Zinsen beeinflussen und die Zinsen der Haupttreiber für alle Anlageklassen sind", sagte Mohit Kumar, Ökonom bei Jefferies.
Gegen den Trend war die Nvidia-Aktie gefragt. Der Chiphersteller hat eine Aufstockung seines Aktienrückkaufprogramms um 150 Milliarden Dollar angekündigt - die größte, die es je gegeben hat und die selbst die von Apple im Jahr 2024 übertrifft. Der boomende Markt für Künstliche Intelligenz (KI) spült Geld in die Kassen des Konzerns. Der hohe Mittelzufluss ermögliche sowohl Investitionen als auch eine Kapitalrückführung an die Aktionäre.
Auch die Aktie von SpaceX stieg im frühen US-Handel, nachdem dessen Starship-Rakete nach Unternehmensangaben trotz eines Triebwerksproblems erstmals den Erdorbit erreicht hat. Die unbemannte Rakete soll die erste Serie von neuen Starlink-Satelliten aussetzen. Das Erreichen des Orbits ist ein lang erwarteter Meilenstein für das Starship-Programm. SpaceX-Gründer Elon Musk hatte dieses Ziel ursprünglich für 2022 vorhergesagt.
Die Entwicklung des Systems hat bisher fast ein Jahrzehnt gedauert und mehr als 15 Milliarden Dollar gekostet. Mit Starship sollen künftig häufiger Starlink-Satelliten und im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA auch Missionen zum Mond gestartet werden.
Die BASF-Aktie gab weiter nach. Der deutsche Branchenprimus hat den kleineren Konkurrenten Evonik ins Visier genommen. Experten sind der Ansicht, die Übernahme könnte der Beginn einer Neugestaltung der europäischen Chemiebranche sein.
Der Spezialchemiekonzern hat derweil offenbar die Offerte des größeren Wettbewerbers als zu niedrig zurückgewiesen. Angeblich hat BASF rund 22,15 Euro pro Evonik-Aktie ins Gespräch gebracht.
Die Aktionäre von Südzucker konnten sich über einen Kurssprung von bis zu acht Prozent freuen. Nach einem deutlichen Gewinnplus im abgelaufenen Quartal hat der im SDAX notierte Zuckerhersteller seine Jahresprognosen erhöht. Das liegt auch an den hohen Ethanolpreisen, von denen die Konzerntochter CropEnergies profitiert.
Ebenfalls im SDAX war Redcare Pharmacy gefragt. Dank des E-Rezept-Booms in Deutschland soll der Umsatz der Online-Apotheke 2026 nun um 16 bis 18 Prozent steigen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als zuvor. Treiber sind die Umsätze mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, die in Deutschland in diesem Jahr nun 730 bis 760 Millionen Euro erreichen sollen.
Positive Nachrichten gab es auch aus der deutschen Gründerszene: Der Gründerboom ist ungebrochen, trotz der mauen Konjunktur. Seit Jahresbeginn seien mehr als 3.000 Start-ups hinzugekommen, teilte der Start-up-Monitor des deutschen Start-up-Verbands mit. Es sind so viele wie noch nie - einige von ihnen werden vielleicht einmal an der Börse gehandelt. Denn die Zahl der deutschen Start-ups, die mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet werden, erreichte den Rekordwert von 39.
Die Gründerbranche profitiert von steigenden Investitionen in Rüstungsfirmen. Ein weiterer Wachstumstreiber ist KI. Für 53 Prozent der befragten Start-ups steht die Technologie im Zentrum des Produkts. 2024 waren es erst 39 Prozent. Zugleich erleichtert KI Gründungen deutlich.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Gespräche zwischen Washington und Teheran werden in den nächsten Tagen stattfinden, wie von US-Präsident Trump angedeutet.
Likely · Within days
Der Umsatz von Redcare Pharmacy wird 2026 um 16 bis 18 Prozent steigen.
Likely · Within months
Die Anzahl der deutschen Start-ups mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro wird weiter steigen.
Possible · Within months

Chancellor Friedrich Merz visited the Dillinger Hütte in Saarland and praised the transformation of the steel industry towards climate-friendly green steel. The project costs 4.6 billion euros, is funded by the federal and state governments with 2.6 billion euros and is expected to achieve CO2 neutrality by 2045. Hydrogen replaces coal in production, and the first plants are scheduled to go into operation in 2028/29.

Bosch plans to cut half of the 1,800 jobs at the Nuremberg site by the end of 2029, due to the declining share of combustion engines, Chinese competition and disappointed expectations of the hydrogen ramp-up. The reduction should be carried out in a socially responsible manner after thousands of jobs in the group had already been cut.

Nvidia is increasing its share buyback program by $150 billion to a total of $235 billion, the largest such program in economic history. The chip company is benefiting from the AI boost and expects sales of $108 billion and a profit of $59 billion in the current quarter.
Bosch plans to cut about half of the 1,800 jobs at its Nuremberg factory by 2029, in addition to previously announced global job cuts of 22,000 employees. The decline will be particularly noticeable in the mobility sector, due to falling demand for combustion engines, high production costs and a weak hydrogen ramp-up in Europe.

The chemical company Evonik has rejected a takeover offer from BASF worth 22.15 euros per share, which corresponds to a premium of 28 percent on the previous share price. The RAG Foundation, with a 43 percent stake in Evonik, and North Rhine-Westphalia Prime Minister Wüst on the board of trustees play a key role. Both companies had confirmed exploratory talks, with BASF considering the purchase to be one of the largest in its history.
Russian President Vladimir Putin has placed food wholesaler Metro's Russian business under receivership. The Russian management company Torg RUS is temporarily taking over 100 percent of Metro's assets in Russia. Metro AG emphasizes that formal ownership remains with it, but it no longer has operational control. This follows similar actions against Nestlé and Auchan that the Kremlin has justified as a response to support for Kiev in the Ukraine war.