DAX kämpft mit 25.000 Punkten – Bayer-Aktie nach US-Gerichtsurteil im Aufwind
Quick Look
- Der deutsche Leitindex DAX schloss knapp unter 25.000 Punkten, aber im Plus.
- Bayer feierte einen wichtigen Sieg vor dem US Supreme Court im Glyphosat-Rechtsstreit, was die Aktie stark steigen ließ.
- Der Ölpreis fiel auf Vorkriegsniveau, erholte sich aber leicht.
AI-generated summary
Why It Matters
Der DAX bewegt sich seit Tagen um die Marke von 25.000 Punkten. Bayer stand im Fokus wegen eines Rechtsstreits um Glyphosat.
Düsseldorf. Seit einigen Tagen kämpft der deutsche Leitindex mit der börsenpsychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten. Aus dem Handel ging er am Donnerstag knapp darunter bei 24.995 Zählern, allerdings gut ein Prozent im Plus. Am Nachmittag war er noch zwischenzeitlich auf bis zu 25.088 Punkte angestiegen.
Insbesondere der Bayer-Konzern gab den Anlegern einen Grund, an der Börse zuzugreifen. Das Chemieunternehmen hat im milliardenschweren Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen richtungsweisenden Sieg vor dem obersten Gericht der USA errungen.
Der Supreme Court entschied am Donnerstag, dass die Zulassungsvorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Damit entzogen die Richter Tausenden Klagen wegen mutmaßlich unzureichender Krebs-Warnhinweise die Grundlage. Die Aktie sprang am Nachmittag nach oben und beendete den Handelstag 18,7 Prozent im Plus.
Der Ölpreis ist zugleich wieder auf Vorkriegsniveau gefallen. Die Nordsee-Rohölsorte Brent zur Lieferung im August verteuerte sich am Donnerstag jedoch um 1,3 Prozent auf knapp 75 Dollar je Fass (159 Liter). Auch der Preis des Leichtöls WTI stieg um 1,5 Prozent.
Open Questions
- Wie wirkt sich das Urteil auf zukünftige Klagen aus?
- Wie reagieren andere Chemieunternehmen auf ähnliche Risiken?





