Deutsche Basketballerinnen verlieren Heim-WM-Auftaktspiel gegen Spanien deutlich
Quick Look
- Die deutsche Damen-Basketballnationalmannschaft verlor ihr erstes Spiel bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin gegen Spanien mit 53:83.
- Ohne die verletzte Starspielerin Satou Sabally und mit nur geringer Vorbereitungszeit zeigte das Team schwache Defensivleistung und traf nur selten aus dem Feld.
- Bundestrainer Olaf Lange sieht sich nun ohne realistische Chance auf den Gruppensieg, da nur die Gruppenersten direkt ins Viertelfinale einziehen.
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Why It Matters
Die deutsche Damen-Basketballnationalmannschaft trat bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin ohne die verletzte Starspielerin Satou Sabally an und hatte aufgrund später Ankunft von WNBA-Spielerinnen nur wenig Zeit für gemeinsame Vorbereitung.
Die deutschen Basketballerinnen haben ihr erstes Spiel bei der Heim-WM in Berlin deutlich verloren. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange unterlag Mitfavorit Spanien klar mit 53:83 (24:50) und hat damit schon jetzt keine realistische Chance mehr auf den Gruppensieg. Nur die Tabellenersten der Vorrunde ziehen direkt ins Viertelfinale ein.
Vor 12.500 Zuschauern in der Arena Berlin, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, hatte die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) dem Vize-Europameister kaum etwas entgegenzusetzen. Leonie Fiebich war mit 13 Punkten die beste Werferin des deutschen Teams, das ohne die verletzte Starspielerin Satou Sabally auskommen musste. Die 28-Jährige fehlte wegen der Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung beim Turnier in ihrer Heimatstadt.
Deutsche Defensive war besonders schwach
Das deutsche Team agierte von Anfang an nervös. Die routinierten Spanierinnen nutzten das gnadenlos aus und zogen schon im ersten Viertel davon. Vor allem in der Defensive war die deutsche Mannschaft nicht konkurrenzfähig. Nach zehn Minuten lag Spanien mit elf Punkten vorn. Bei Deutschland hatten bis zu diesem Zeitpunkt nur Fiebich (8) und Alexis Peterson (3) getroffen.
Bis zur Pause war von Deutschland nicht einmal jeder vierte Wurf aus dem Feld erfolgreich. Die Spanierinnen trafen hingegen mit gut 60 Prozent ihrer Würfe. Zur Halbzeit lagen die deutschen Basketballerinnen daher schon hoffnungslos mit 26 Punkten zurück. In der zweiten Hälfte ging es für die Deutschen im Grunde nur noch um Schadensbegrenzung.
Neben der großen Nervosität machte sich auch die holprige Vorbereitung deutlich bemerkbar. Das Team hatte kaum Zeit, sich als gesamte Mannschaft einzuspielen, da die Spielerinnen aus der US-amerikanischen WNBA erst spät zur Mannschaft gekommen waren. Als Letzte stieß Fiebich erst am vergangenen Wochenende zum Team.
Am Samstag hat das deutsche Team die Chance zur Wiedergutmachung. Dann geht es in der kleineren Max-Schmeling-Halle gegen Japan (18 Uhr). Letzter Gruppengegner ist am Montag Mali.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Das deutsche Team wird gegen Japan in der Max-Schmeling-Halle antreten
Very likely · Within days
Nach dem Spiel gegen Japan trifft das deutsche Team im Gruppenspiel auf Mali
Very likely · Within days
Open Questions
- Wie wird sich das Team ohne Satou Sabally in den kommenden Spielen schlagen?
- Kann die Defensive bis zum Spiel gegen Japan stabilisiert werden?
- Welche Anpassungen wird Bundestrainer Olaf Lange vornehmen?



