
Einer Cima-Umfrage im Auftrag des HDE zufolge wollen wieder mehr Menschen so oft wie bisher oder häufiger in die Stadtzentren gehen.
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Studie des Beratungsunternehmens Cima im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE).
Berlin. Deutsche Innenstädte gewinnen einer Umfrage zufolge wieder an Anziehungskraft für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Demnach gaben mehr als 80 Prozent der Befragten an, künftig genauso oft oder sogar häufiger als bisher ihr Stadtzentrum zu besuchen – meistens zum Shopping. Ihr Anteil stieg damit im Vergleich zu einer Befragung aus dem Jahr 2024 um rund 20 Prozentpunkte. Das geht aus einer Umfrage des Beratungsunternehmens Cima im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) hervor.
Der Anteil derjenigen, die künftig seltener oder gar nicht mehr in die Innenstadt gehen wollen, sank hingegen von rund 35 Prozent im Jahr 2024 auf knapp 17 Prozent in der aktuellen Befragung. „Alles spricht dafür, dass die vielen Initiativen sowie Investitionen und Entwicklungsprogramme der vergangenen Jahre zunehmend positive Wirkung entfalten“, teilte Studienautor Roland Wölfel mit.
Hauptgrund für den Innenstadtbesuch bleibt der Umfrage zufolge der Einkauf. Restaurant- oder Café-Besuche stehen ebenfalls weit oben auf der Liste der Gründe, warum es Menschen in die Stadtzentren zieht. Weiter unten landen Fitness und Sport oder das Kulturangebot.
Der HDE sieht allerdings weiter Handlungsbedarf aufseiten der Städte. Zunehmende Leerstände und Vandalismus verstärkten das Unsicherheitsgefühl der Menschen. Der Verband fordert etwa Ansiedlungsmanager und gezielte politische Anreize, um leerstehende Geschäfte mit neuen Konzepten schnell wiederzubeleben.
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