
Der 53-jährige Diplomat kam bei einem Unfall in einem Freizeitzentrum an der Lagune Río Cuarto ums Leben.
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Mario Genz war ein 53-jähriger deutscher Diplomat, der als Konsul in Costa Rica tätig war. Er verunglückte in einem Freizeitzentrum an der Lagune Río Cuarto.
In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz bei einem Unfall in einem Freizeitzentrum ums Leben gekommen. »Mit großer Trauer müssen wir die tragischen Meldungen über den Tod unseres Kollegen in Costa Rica bestätigen«, verlautete am Sonntag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. »Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und bei allen, die ihm nahestanden.«
Das Auswärtige Amt bestätigte dem SPIEGEL den Tod des Diplomaten. Zuvor hatte bereits das Außenministerium des zentralamerikanischen Landes im Onlinedienst X die Nachricht bestätigt und den Angehörigen sein Beileid ausgesprochen.
Der 53-Jährige war rund 75 Kilometer nördlich der Hauptstadt San José in einem Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto verunglückt, wie die Leitung des Erholungsortes mitteilte. Der deutsche Diplomat sei beim Schwimmen in der Lagune aus zunächst ungeklärter Ursache in Not geraten. Costa-ricanische Medien hatten zuvor berichtet, Genz sei ertrunken, nachdem sein Kajak gekentert sei.
Das Personal des Freizeitzentrums habe »unverzüglich gehandelt und ihn aus dem Wasser geborgen«, hieß es weiter in der Mitteilung. Anschließend hätten Mitarbeiter des Roten Kreuzes und die Feuerwehr vergeblich versucht, ihn wiederzubeleben. Genz sei »ein zertifizierter Taucher« und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen, wo er regelmäßig geschwommen und getaucht habe.

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