Der landesweite Durchschnittspreis für Diesel in den USA hat die Marke von 6 US-Dollar pro Gallone durchbrochen.
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Gestörter Schifffahrtsverkehr in der Straße von Hormus und Iran-Krieg führen zu Rohölknappheit.
Der landesweite Durchschnittspreis für Diesel ist in den USA nach Angaben des Automobilverbands AAA auf die Rekordmarke von 6,0556 Dollar US-Dollar pro Gallone (3,785 Liter) geklettert.
Damit ist Diesel laut dem Marktanalyseportal Gasbuddy so teuer wie nie zuvor. Umgerechnet sind das ungefähr 5,22 Euro. «Mit 6,00 Dollar pro Gallone ist Diesel jetzt etwa 2,30 Dollar teurer als vor einem Jahr, als der nationale Durchschnittspreis bei etwa 3,70 Dollar lag», teilte Gasbuddy mit.
Zuletzt hatte der AAA bereits von einer deutlich steigenden Tendenz gesprochen. So kletterte der Preis für eine Gallone Benzin am Donnerstag (Ortszeit) um 13 Cent auf 4,277 US-Dollar. Im Vergleich: Vor einem Jahr lag der Durchschnittspreis bei 3,194 US-Dollar.
Knappes Angebot wegen Krieg in Nahost
Die jetzige Preisentwicklung liegt zum Großteil an der vertrackten Situation rund um die Straße von Hormus. Durch den Iran-Krieg und den gestörten Schiffsverkehr in der Meerenge gelangt kaum Rohöl auf den Weltmarkt, das knappe Angebot führt zu höheren Preisen.
Am Donnerstag war der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November erstmals seit Mai wieder auf 108 US-Dollar geklettert, nachdem der Krieg zwischen den USA und dem Iran zuletzt militärisch wieder eskaliert war.
Tanken in den USA im Vergleich zu Deutschland
Im Vergleich zu Deutschland ist das Tanken in den USA immer noch günstig. Umgerechnet auf Liter und Euro liegt der aktuelle US-Benzinpreis bei etwa 97 Cent und Diesel bei circa 1,37 Euro. Nach ADAC-Angaben kostete die Sorte E10 im deutschen Mittel zuletzt 2,259 Euro pro Liter. Für Diesel mussten Autofahrer 2,321 Euro pro Liter zahlen.
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