
Die Lagerbestände sinken und US-Raffinerien arbeiten an der Kapazitätsgrenze, was die Versorgungslage verschärft.
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Die Dieselpreise steigen aufgrund von Lieferkettenproblemen und geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. US-Raffinerien operieren derzeit an ihrer Kapazitätsgrenze.
Der Dieselpreis ist deutlich stärker gestiegen als der Ölpreis. Die Lager leeren sich immer schneller. Die US-Raffinerien arbeiten am Limit, doch darin liegt ein weiteres Risiko.
Frankfurt. Der Preis für einen Liter Diesel an deutschen Tankstellen ist in den vergangenen beiden Monaten noch einmal um weitere 16 Prozent gestiegen – von einem bereits hohen Niveau aus. 2,22 Euro mussten Dieselfahrer Anfang der Woche im Schnitt zahlen, wie das Vergleichsportal benzinpreis.de zeigt.
Der Preis für Gasöl, das als Vorprodukt für Diesel und Heizöl dient und an der Terminbörse in London (ICE Europe) gehandelt wird, ist im selben Zeitraum um 45 Prozent gestiegen – und somit deutlich stärker als der Preis der Rohölsorte Brent mit 25 Prozent.
Denn während bereits bei Rohöl die Lage wegen der Blockade der Straße von Hormus, der Attacken der Huthi-Rebellen im Roten Meer und sinkender Lagerbestände prekär ist, ist der Markt für Diesel noch deutlich angespannter.

IG-Metall-Chefin Daniela Cavallo fordert von VW soziale Absicherung und Zukunftskonzepte statt reiner Kostenreduktion. Unterdessen verlangt Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies neue Zölle auf Hybridautos und den Erhalt aller VW-Standorte im Bundesland.

Im ersten Halbjahr 2026 erreichte die Girocard mit 4,21 Milliarden Transaktionen einen neuen Rekord. Besonders kontaktloses Bezahlen boomt, während der Durchschnittsbetrag pro Zahlung auf 36,12 Euro sank. Neue Funktionen für In-App-Zahlungen sind für 2027 geplant.

Der deutsche Staat verzeichnete im ersten Halbjahr ein Defizit von 71,3 Milliarden Euro, was 3,1 Prozent des BIP entspricht. Hauptursachen sind gestiegene Verteidigungsausgaben, Investitionen aus Sondervermögen sowie höhere Zinslasten.

Das WSI-Tarifarchiv erwartet für 2026 einen realen Lohnzuwachs von 0,7 Prozent für über 15 Millionen Beschäftigte. Trotz nominaler Steigerungen von 3,1 Prozent bleiben die Kaufkraftverluste der Jahre 2021 bis 2023 jedoch noch nicht vollständig kompensiert.

Auf einer VW-Betriebsversammlung in Wolfsburg stieß VW-Chef Oliver Blume auf massiven Widerstand der Belegschaft. Betriebsratschefin Daniela Cavallo kritisierte den geplanten Sparkurs und mangelnde Transparenz bei den Stellenabbauplänen.

Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August auf 88,8 Punkte. Trotz Energiepreisen und geopolitischer Risiken zeigt sich die deutsche Wirtschaft widerstandsfähig. Zudem wuchs das BIP im Frühjahr mit 0,3 Prozent stärker als zunächst angenommen.