Dnipro: Ukraine meldet 13 Tote nach russischem Angriff auf Bahnhof
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bahnhof in Dnipro sind laut ukrainischen Angaben 13 Menschen getötet worden. Präsident Selenskyj verurteilt den Angriff scharf.
Quick Look
- Ein russischer Drohnenangriff auf einen Bahnhof in Dnipro forderte 13 Todesopfer und mindestens zehn Verletzte.
- Die Drohne traf einen bereitstehenden Zug.
- Präsident Selenskyj verurteilte den Angriff und forderte eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland.
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Why It Matters
Die Ukraine verteidigt sich seit über viereinhalb Jahren gegen eine russische Invasion. Die Eisenbahninfrastruktur ist zunehmend Ziel russischer Angriffe.
Auf einem Bahnhof in der ukrainischen Großstadt Dnipro sind nach Behördenangaben mehrere Menschen durch einen russischen Drohnenangriff getötet worden. Es seien 13 Menschen ums Leben gekommen und mindestens zehn verletzt worden, teilte Gebietsgouverneur Oleksandr Hanscha bei Telegram mit.
Die ukrainische Luftwaffe erklärte, sie habe drei Jet-Drohnen abgefangen. Eine vierte habe jedoch nicht abgewehrt werden können und sei am Bahnsteig eingeschlagen, auf dem der Zug nach Saporischschja zur Abfahrt bereitstand, teilte die ukrainische Eisenbahn mit. Demnach waren mehrere Menschen am Gleis.
Bürgermeister Borys Filatow sprach auf Telegram von einer Tragödie. Die Drohne habe »einen zivilen Elektrozug getroffen«, gab Filatow an. Die Informationen lassen sich zurzeit nicht unabhängig überprüfen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb in sozialen Medien von einem »entsetzlichen Angriff« auf den Bahnhof, in dem demnach ein Nahverkehrszug und ein regulärer Passagierzug standen. Er forderte einmal mehr, dass Sanktionen gegen Russland nicht gelockert werden dürften, solange der Krieg andauere. Es sei Zeit für härtere Sanktionen der Europäischen Union, der USA und der G7.
Selenskyj veröffentlichte auch Fotos und ein Video, das die Folgen der Attacke zeigen soll, auf X. Zu sehen sind Verletzte, die von Rettungskräften davongetragen werden und unkenntlich gemachte Tote auf dem Bahnsteig.
Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine groß angelegte russische Invasion. Moskaus Militär hatte zuletzt immer wieder Züge und Eisenbahninfrastruktur attackiert.
Die ukrainische Bahn fuhr lange trotz des Krieges pünktlich und galt als relativ sicher. Jetzt greift Russland wiederholt Züge an.
Open Questions
- Wie hoch ist die genaue Zahl der Verletzten?
- Welche Auswirkungen hat der Angriff auf den Bahnverkehr?





