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Düsseldorfer Drogenprozess: Staatsanwaltschaft fordert hohe Haftstrafen
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Die Zeit1 hour agoCrime1 min readGermanyView translation

Düsseldorfer Drogenprozess: Staatsanwaltschaft fordert hohe Haftstrafen

Im Prozess gegen eine als „Rich Kids“ bekanntgewordene Bande fordert die Anklage bis zu 13 Jahre Haft für den großflächigen Drogenhandel.

Quick Look

  • Im Düsseldorfer Prozess gegen eine Drogenbande aus wohlhabenden Familien hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen von bis zu 13 Jahren gefordert.
  • Die Angeklagten sollen mit Kokain, Marihuana und weiteren Substanzen rund 11 Millionen Euro Umsatz erzielt haben.

AI-generated summary

Why It Matters

Das Verfahren richtet sich gegen eine Gruppe, die aufgrund ihrer Herkunft aus wohlhabenden Familien im Rheinland als 'Rich Kids' bezeichnet wurde. Die Ermittlungen basieren auf der Auswertung von Chats und Buchhaltungsdaten.

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Im Düsseldorfer Prozess gegen mutmaßliche Drogenhändler aus wohlhabenden Familien hat die Staatsanwaltschaft bis zu 13 Jahre Haft gefordert. Die geständigen Männer im Alter zwischen 34 und 58 Jahren hätten in großem Stil mit Drogen gehandelt, sagte Staatsanwalt Fabian Pollex.

Drogengeschäfte mit Einnahmen von elf Millionen Euro

Die beiden Hauptangeklagten hätten 2022 eine kriminelle Vereinigung gegründet und als deren Drahtzieher fungiert. Mithilfe weiterer Beteiligter sollen sie mehrere Hundert Kilogramm Kokain, 4 Tonnen Marihuana, rund 20 Liter Amphetamin-Öl sowie etwa 5.000 Oxycodon-Tabletten und 1.000 Ecstasy-Tabletten verkauft haben. Die Ermittler beziffern die Einnahmen auf 11 Millionen Euro.

Weil einige Angeklagte aus wohlhabenden Familien im Rheinland stammen, war das Verfahren als Prozess gegen die «Rich Kids» bekanntgeworden.

Die Angeklagten hätten umfassend gestanden. Einer von ihnen habe zudem erhebliche Aufklärungshilfe geleistet, sagte der Staatsanwalt. Ein 45-jähriger Mitangeklagter aus Bad Honnef, der im Laufe der Zeit in den Führungskreis aufgestiegen sein soll, habe ebenfalls eine zentrale Rolle gespielt.

Monatelange Auswertung von Chats und Buchhaltungsdaten

Für die beiden Hauptangeklagten beantragte die Staatsanwaltschaft zwölfeinhalb Jahre sowie dreizehn Jahre Haft. Für den 45-Jährigen forderte sie elf Jahre Gefängnis. Für die drei weiteren Angeklagten beantragte sie Freiheitsstrafen von sechs, achteinhalb und neun Jahren.

Die Verteidiger sollen ihre Plädoyers am kommenden Freitag halten. Das Urteil ist für eine Woche später angekündigt.

Auf die Gruppe waren Ermittler nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Zuge anderer Ermittlungen in Bonn aufmerksam geworden. Nach monatelanger Auswertung von Chats und Buchhaltungsdaten waren Ende März 2025 Objekte in Deutschland, Spanien, Belgien, Polen und den Niederlanden durchsucht und die Verdächtigen festgenommen worden.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Plädoyers der Verteidiger am kommenden Freitag.

    Very likely · Within days

  • Urteilsverkündung eine Woche nach den Plädoyers.

    Very likely · Within weeks

Open Questions

  • Wie lauten die Plädoyers der Verteidigung?
  • Wie wird das Urteil des Gerichts ausfallen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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