
Erster Investorengipfel der Bundesregierung nach dem Vorbild von „Choose France“ mit Kanzler Merz und Ministerinnen.
Erstmals hat die Bundesregierung rund 200 internationale Investoren zum „Invest in Germany Summit“ nach Berlin eingeladen, um für den Wirtschaftsstandort zu werben und Milliardeninvestitionen zu verkünden.
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Der Invest in Germany Summit ist der erste seiner Art, angelehnt an das französische Vorbild „Choose France“.
In dieser Woche war es so weit: Erstmals lud die Bundesregierung rund 200 internationale Investorinnen und Investoren nach Deutschland ein, um für den Standort zu werben. Der „Invest in Germany Summit“ fand zwar nicht in annähernd so prunkvollem Ambiente statt wie sein französisches Vorbild „Choose France“ im Schloss Versailles.
Aber auch der Tagungsort im Herzen Berlins, die private Wirtschaftshochschule ESMT im ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR am Schloßplatz 1, atmet Geschichte. Es ist, so liest man auf der Homepage der ESMT, „ein Gebäude mit einem zweiten Leben“. Kaum ein Ort stehe so sehr für Berlins Fähigkeit zur Neuausrichtung.
Neuausrichtung ist auch das, was die schwarz-rote Koalition mit dem Investorengipfel verkaufen wollte – und es ist ihr gelungen. Dort, wo einst Erich Honecker regierte, versammelten Kanzler Friedrich Merz, Finanzminister Lars Klingbeil und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hochrangige Wirtschafts- und Finanzgrößen um sich. Dabei war auch Merz’ persönlicher Investitionsbeauftragter, der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing.
Die Stimmung war gut, das Geld saß locker. Merz, Klingbeil und Reiche lachten gelöst in trauter Dreisamkeit. Ein Anblick, der zuletzt selten war. Der Kanzler konnte Milliardeninvestitionen in Deutschland verkünden – auch wenn er am Ende keine konkrete Zahl aller zugesagten Zuflüsse nannte, wie Emmanuel Macron es jedes Jahr bei „Choose France“ zelebriert.

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