
Ein 39-jähriger Tatverdächtiger hat in der Region Yvelines das Feuer eröffnet. Ein Mensch wurde getötet, vier weitere Personen wurden schwer verletzt.
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Frankreich erlebt derzeit eine angespannte Sicherheitslage aufgrund von Protesten gegen Lebenshaltungskosten und Bildungsmissstände.
In der Region Paris hat ein Mann aus einem Auto heraus auf offener Straße das Feuer eröffnet und mindestens einen Menschen getötet. Zudem gebe es mindestens vier Verletzte, teilte die französische Nationalpolizei mit. Der 39-jährige Tatverdächtige sei festgenommen worden. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft teilte mit, sie habe eine Untersuchung eingeleitet.
Innenminister Laurent Nuñez sprach von einer "terroristischen Tat". Zwar liefen die Ermittlungen noch, sagte er vor Journalistinnen und Journalisten. "Aber es handelt sich eindeutig um ein terroristisches Verbrechen." Die Motive müssten noch abschließend geklärt werden. Unter Berufung auf den zuständigen Staatsanwalt führte Nuñez aus, dass die Hintergründe rassistischer Natur sein könnten. Weitere Informationen gab es zunächst nicht.
Laut dem Minister schoss der Verdächtige mit einer automatischen Waffe. Die vier Verletzten seien schwer verletzt. Unter ihnen ist französischen Medien zufolge ein zwölfjähriges Kind. Der Verdächtige habe an drei verschiedenen Orten aus dem Wagen heraus geschossen. Der Vorfall ereignete sich im Département Yvelines, das im westlichen Teil der Pariser Großraumregion liegt.
Zunächst fielen Schüsse in der Gemeinde Trappes, dann fuhr der Mann den Angaben nach weiter in die angrenzende kleine Gemeinde La Verrière. Der Bürgermeister von Trappes, Ali Rabeh, sagte dem Sender BFMTV, der Mann habe offensichtlich wahllos geschossen und ein "Blutbad" anrichten wollen. Das Todesopfer sei "afrikanischer Herkunft", ein Verletzter in Lebensgefahr sei zudem "maghrebinischer Herkunft".
Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft teilte mit, sie habe ein Ermittlungsverfahren wegen "Mordes im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung" eingeleitet. Die Tat sei zudem "aufgrund der tatsächlichen oder vermeintlichen Zugehörigkeit zu einer angeblichen Rasse, Ethnie, Nation oder bestimmten Religion begangen" worden.
Die Ermittlungen betreffen außerdem den Tatbestand des "Besitzes einer Waffe der Kategorie A", zu der insbesondere automatische Waffen gehören, die Salven abgeben, sowie der "Beteiligung an einer terroristischen kriminellen Vereinigung mit dem Ziel der Vorbereitung von Verbrechen gegen Menschen".
Premierminister Sébastien Lecornu schrieb auf der Plattform X, Sicherheits- und Justizbehörden seien in vollem Einsatz. Es handele sich um "sehr ernste Vorfälle". Alle Ressourcen der Sicherheitskräfte und der Justiz seien in vollem Umfang mobilisiert.
Angesichts von Protesten und Unruhen ist die Sicherheitslage in Frankreich derzeit angespannt. Am Wochenende war es am Rande von Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem zu massiven Ausschreitungen gekommen. Als Reaktion darauf wurden in mehreren Großstädten nächtliche Ausgangssperren verhängt.
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Fortführung der Ermittlungen durch die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft.
Very likely · Within weeks

In Trappes and La Verrière, a 39-year-old shot at passers-by from a car. One person was killed and others were injured. The anti-terror public prosecutor's office is investigating a possible racist or Islamophobic background.

After shots were fired from a moving car in the Paris region, leaving one dead and four injured, Interior Minister Laurent Nuñez classified the act as terrorist. A racist motive is being investigated and the suspect was arrested.

After fatal shootings in Trappes near Paris, Interior Minister Laurent Nuñez classified the incident as an act of terrorism. A man opened fire from a car; the investigation is ongoing.
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In the Yvelines region near Paris, an armed man fired shots from a moving car in three places. One person died and four were seriously injured. The anti-terrorism public prosecutor's office is investigating a possible terrorist background.

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