
Fotoreportage über Macrons Urlaub in Fort de Brégançon wirft Kritik auf
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Frankreich erlebt einen extremen Sommer mit Hitze und Waldbränden.
In Frankreich gibt es Empörung um eine Fotoreportage, die Präsident Emmanuel Macron im Urlaub beim Jetski-Fahren zeigt – während das Land unter Hitze und Waldbränden leidet. Vor allem linksgerichtete Politiker zeigten sich entrüstet. Frankreich erlebe einen »apokalyptischen Sommer« und »unser Präsident gönnt sich einen Werbeartikel über seinen Urlaub«, kritisierte etwa Grünenchefin Marine Tondelier am Freitag im Onlinedienst X. »Während der Hitzewelle, während Frankreich brennt und ein Teil der Franzosen nicht in den Urlaub fahren konnte, vergnügt sich der Präsident in Brégançon beim Jetski«, kritisierte Olivier Faure, Chef der Sozialistischen Partei, bereits am Donnerstag. »Das ist wirklich gelungen«, fügte er sarkastisch hinzu. In dem mit Fotos versehenen Artikel über Macrons Urlaub in der Präsidentenresidenz Fort de Brégançon in Südfrankreich erfahren die Leser, dass sich Macron auch anderen Wassersportarten wie dem Foil-Surfen widmet. Zudem jogge und boxe der Präsident. Zugleich heißt es, der Urlaub des Präsidenten sei »arbeitsreich«, in der Residenz sei ein Büro eingerichtet. »Seine Tage verbringt der Präsident am Telefon.« Fotograf soll keine Genehmigung gehabt haben Das Umfeld von Macron teilte mit, dass der Fotograf für seine Reportage keine Genehmigung gehabt habe. »Seit neun Jahren tauchen jedes Jahr heimlich aufgenommene Fotos des Präsidenten auf«, hieß es. »Das ist Politik, wie ich sie nicht mag«, sagte der kommunistische Abgeordnete Pierre Ouzoulias dem Radiosender Europe 1. Er hätte es vorgezogen, wenn Macron »in einem Feuerwehrwagen gesessen hätte, um den Feuerwehrleuten beim Löschen des Brandes zu helfen. Dort hätte er hingehört«, sagte Ouzoulias.
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Erhöhte Kritik an Macrons Regierung
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