
In einem Telefonat mit dem US-Präsidenten sagt der türkische Präsident, sein Land werde Friedensbemühungen unterstützen, und äußert die Hoffnung auf neue Verhandlungen der USA mit Iran.
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Ein im Juni vereinbartes Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran zur Waffenruhe und Öffnung der Straße von Hormus ist nach Ablauf einer 60-Tage-Frist ohne Fortschritte faktisch gescheitert.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat dazu aufgerufen, die diplomatischen Bemühungen im Iran-Krieg fortzusetzen. In dem Gespräch habe Erdoğan die Bedeutung der Diplomatie unterstrichen und die Hoffnung geäußert, dass die Verhandlungen mit Iran bald fortgesetzt werden, teilte das Präsidialamt in Ankara mit. Die Türkei werde diese Friedensbemühungen weiter unterstützen.
Ein Mitte-Juni vereinbartes Rahmenabkommen zwischen Iran und den USA sollte eine Waffenruhe, eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus und eine langfristige Friedenslösung bringen. Es sah eine 60-Tage-Frist vor, um die besonders umstrittenen Themen wie den Umgang mit Irans Atomprogramm zu klären. Diese Frist ist inzwischen abgelaufen, es wurden aber keine wesentlichen Fortschritte auf diplomatischer Ebene gemacht. Gegen die vereinbarte Waffenruhe und andere Punkte des Abkommens hatten beide Parteien in den vergangenen Wochen schon verstoßen.
Iran fordert für die Öffnung der Straße von Hormus die Umsetzung des Mitte Juni unterzeichneten Rahmenabkommens mit den USA. Parlamentspräsident Mohammed Baghar Ghalibaf sagte vor einer Parlamentssitzung, die für den weltweiten Energiehandel wichtige Meerenge bleibe so lange geschlossen, wie sich die USA nicht an ihre Verpflichtungen aus der Vereinbarung hielten.
US-Präsident Donald Trump veröffentlichte unterdessen auf seiner Plattform Truth Social eine Karte mit der Straße von Hormus im Persischen Golf. Sie war versehen mit der Überschrift „New U.S. Territory“ (Neues US-Gebiet). Bereits vor wenigen Tagen hatte der Republikaner gesagt, die Meerenge nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklären zu wollen.
Der staatliche saudi-arabische Ölkonzern Saudi Aramco verlädt nach wochenlanger Unterbrechung wieder Rohöl in der Straße von Hormus. Schifffahrtsdaten und Brancheninsidern zufolge warten weitere Tanker auf ihre Abfertigung.
Nach der jüngsten Eskalation im Jemen-Konflikt verlangt das UN-Menschenrechtsbüro von Regierungstruppen und Rebellen ein sofortiges Ende aller gegenseitigen Angriffe. „Ich fordere alle Parteien nachdrücklich auf, unverzüglich alle Handlungen einzustellen, die die Gefahr bergen, Jemen erneut in einen umfassenden Konflikt zu stürzen“, sagte UN-Hochkommissar Volker Türk.
US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Worten nicht, dass Iran einem für die USA akzeptablen Abkommen zustimmt. „Sie werden nicht die Art von Abkommen schließen, die ich für notwendig halte“, sagt Trump vor Reportern in Oval Office. „Wir sind aus einem einzigen Grund dabei: Iran darf keine Atomwaffen besitzen“, sagt Trump weiter.
Die USA streben nach den Worten von Präsident Donald Trump keine Verlängerung der Waffenruhe-Vereinbarung mit Iran an. Trump verneint eine entsprechende Frage eines Reporters. Am heutigen Montag wäre der Stichtag gewesen, bis zu dem Iran und die USA gemäß einer im Juni unterzeichneten Absichtserklärung ein endgültiges Friedensabkommen hätten erzielen sollen.
Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf Oman erhöht. „Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren“, sagte Trump dem Sender Fox News.
Die Ölpreise haben am Montag ihr höheres Niveau aus der Vorwoche nach den jüngsten Angriffen auf Tanker im Nahen Osten gehalten. Nordsee-Öl der Sorte Brent kostete 88,55 Dollar je Barrel (159 Liter), US-Leichtöl WTI gab leicht um 14 Cent auf 82,26 Dollar nach.
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Keine Verlängerung des Waffenruhe-Abkommens zwischen USA und Iran.
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat Schäden für die russische Wirtschaft durch ukrainische Angriffe eingestanden und harte Gegenschläge gegen Kiew angekündigt. Während eines Besuchs von Bundesaußenminister Johann Wadephul in Kiew, bei dem dieser die Ukraine im Kampf gegen Russland unterstützte, fanden weitere Angriffe statt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

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Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

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