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Erste Herbststürme ziehen auf – in diesen Regionen wird es am Wochenende ungemütlich
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Die Welt2 days agoEnvironment1 min readGermanyView translation

Erste Herbststürme ziehen auf – in diesen Regionen wird es am Wochenende ungemütlich

In Teilen Deutschlands drohen Sturmböen, während in Frankreich 161.000 Haushalte nach dem Sturm „Austen“ ohne Strom sind.

Quick Look

  • Sturmtiefs „Austen“ und „Manja“ sorgen für Regen und Wind in Deutschland.
  • In Frankreich sind nach „Austen“ 161.000 Haushalte ohne Strom, und im Südosten gab es zuvor vier Todesopfer durch Unwetter.

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Why It Matters

Unwetterfronten ziehen über Teile Europas und verursachen Sturmschäden sowie Stromausfälle.

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In den übrigen Landesteilen bleibt es nach DWD-Angaben ruhiger, weil sich das Tief rasch abschwächt. „Ein bisschen auffrischender Wind, das war’s vielfach. Nur auf den zentralen Mittelgebirgen ist es mitunter stürmisch“, sagte Hausen der dpa.

Im Westen ist es am Freitag stark bewölkt und regnerisch, im Osten bleibt es zunächst trocken. Am Nachmittag greift der Regen laut DWD auf den Osten über; im Südwesten sind Gewitter möglich. Die Höchstwerte erreichen 9 bis 14 Grad, am Oberrhein 16 Grad.

„Das Problem ist der Zeitpunkt“

Meteorologe Dominik Jung warnte gegenüber der „Bild“ vor den Folgen des Sturms: „Das Problem ist der Zeitpunkt. Die Bäume tragen noch viel Laub, das wirkt wie ein Segel, und der Boden ist durch den Regen aufgeweicht. Umstürzende Bäume und abbrechende Äste sind daher schon bei Böen möglich, die im Winter kaum Schäden anrichten würden. Wer am Freitagabend unterwegs ist, sollte Wälder und Alleen meiden und mit Behinderungen auf Straßen und Schienen rechnen.“

Am Samstag beruhigt sich die Sturmlage. Es bleibt wolkig bis stark bewölkt, im Norden fällt Regen, im äußersten Süden gibt es Schauer. Oberhalb von 1200 Metern sind Schneeregen oder Schnee möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 13 Grad.

Am Sonntag folgt Sturmtief „Manja“. „Es bringt vorrangig den Küstenregionen, dem Nordwesten sowie dem Bergland teils schweren Sturm, wohingegen zwischen Berlin und München in ausreichender Entfernung zum Tiefkern windtechnisch nichts Dramatisches passiert“, sagte Hausen der dpa.

Für den Sonntag sagt der DWD außerdem Regen im Westen und Südwesten voraus, der nach Osten zieht. In den Staulagen von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald ist Dauerregen möglich. Die Höchstwerte erreichen 10 bis 16 Grad. Ab Montag beruhigt sich die Wetterlage voraussichtlich wieder.

161.000 Haushalte im Westen Frankreichs ohne Strom

Im Westen Frankreichs wurden durch „Austen“ bereits 161.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Allein in der Bretagne im Nordwesten des Landes seien 128.000 Haushalte betroffen, teilte der Versorger Endedis am Freitagmorgen mit. Der französische Wetterdienst Météo-France rief für 23 Départements die zweithöchste Warnstufe Orange aus.

In der Nacht waren Windböen von 120 bis 140 km/h über die Bretagne und das benachbarte Département Manche hinweggezogen. Als besonders stark von dem Sturm betroffenes Département beschränkte Manche den Verkehr an der Küste, wie die Präfektur mitteilte. So wurde insbesondere der Zugang zu Stränden eingeschränkt. Am Flughafen Nantes im Westen des Landes strich die Fluggesellschaft Tansavia für Freitagvormittag alle Flüge, die von dort aus starten sollten.

Am Donnerstag hatten die Behörden mitgeteilt, dass bei schweren Unwettern im Südosten Frankreichs mindestens vier Menschen ums Leben gekommen seien. Die Region war am Montag und Dienstag von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Wassermassen rissen Autos mit sich, Straßen wurden unpassierbar und in zahlreichen Ortschaften standen ganze Stadtviertel unter Wasser.

What to Watch

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  • Wetterlage beruhigt sich ab Montag wieder

    Likely · Within days

Open Questions

  • Wie hoch werden die materiellen Schäden durch das Sturmtief sein?

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This article was originally published by Die Welt.

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