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Das Shamonda-Virus wird durch Stechmücken übertragen und kann bei Rindern zu Milchrückgang, Fieber und Durchfall führen. Bisher gibt es keine Impfung.
In Sachsen ist erstmals das Shamonda-Virus bei Rindern nachgewiesen worden. Das Virus sei bei einem Rind im Vogtland sowie bei einem Rinderbestand im Erzgebirge festgestellt worden, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
Die Veterinärbehörden stünden mit denen von Bund und Ländern in engem Kontakt und analysierten die Lage, erklärte die zuständige Ministerin Petra Köpping. «Wichtig sind die regelmäßige Kontrolle der Rinderbestände und ein möglichst effektiver Mückenschutz in den Ställen», erläuterte die SPD-Politikerin.
Das Virus bewirkt bei Milchkühen den Angaben zufolge einen deutlichen Milchrückgang und Fieber. In vielen Beständen kommt außerdem Durchfall dazu. Das Virus wird durch Stechmücken (Gnitzen) übertragen und breitet sich sehr schnell in den Beständen aus. Es ist noch nicht klar, ob und inwieweit längerfristige Schäden durch das Virus zu erwarten sind, wie es weiter hieß. Die Symptome lassen sich tierärztlich gut behandeln. Die Tiere genesen nach zwei bis drei Wochen. Eine Impfung existiert bisher nicht.

Die Pflegeversicherung weist ein Defizit von 770 Millionen Euro für das erste Halbjahr 2026 auf. Bis Jahresende könnten weitere 500 Millionen Euro nötig werden, insgesamt wird ein Jahresdefizit von 1,2 Milliarden Euro erwartet. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen warnt vor finanzieller Erschöpfung und ruft Alarmstufe Rot aus. Die schwarz-rote Koalition plant eine Pflegereform für den Herbst, um Beitragserhöhungen zu vermeiden.

Der GKV-Spitzenverband warnt, dass die Einnahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung im Oktober nicht mehr ausreichen werden, um Leistungen vollständig zu finanzieren. Bis Jahresende wird ein Defizit von 1,2 Milliarden Euro erwartet, während der Bund bereits 3,2 Milliarden Euro Darlehen gegeben hat. Die Kassen fordern eine kurzfristige Stabilisierung durch Rückzahlung von Coronazeit-Schulden, Übernahme von Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige und Investitionskosten durch die Länder, um eine strukturelle Reform zu ermöglichen.
Wegen möglicher Listerien-Verunreinigung ruft die Firma Fleischwaren Wulff drei Sorten Streichmettwurst zurück. Betroffen sind Produkte mit dem Produktionsdatum 31. Juli, die in sechs Bundesländern verkauft wurden. Kunden erhalten den Kaufpreis erstattet.

Die gesetzliche Pflegeversicherung verzeichnete im ersten Halbjahr ein Defizit von 770 Millionen Euro. Verbandschef Oliver Blatt warnt vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit ab Oktober und fordert strukturelle Reformen sowie eine Finanzspritze von zehn Milliarden Euro für 2027.
Der gesetzlichen Pflegeversicherung fehlen laut GKV-Spitzenverband bis Jahresende rund 500 Millionen Euro. Die Ausgaben steigen demnach fast dreimal stärker als die Einnahmen, für 2025 wird ein Finanzbedarf von zehn Milliarden Euro erwartet.

Die deutschen Pflegekassen verzeichnen im ersten Halbjahr ein Defizit von 770 Millionen Euro. Verbandschef Oliver Blatt warnt vor der Alarmstufe Rot und fordert schnelles Handeln von der Politik, während eine Pflegereform im Herbst vorbereitet wird.