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EU-Kommission will Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen einschränken
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Die Welt6/17/2026Politics2 min readGermanyView translation

EU-Kommission will Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen einschränken

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  • EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen plant, die vereinfachten Aufnahmeregeln für ukrainische Kriegsflüchtlinge einzuschränken.
  • Ziel ist, die Ukraine bei der Selbstverteidigung zu unterstützen.
  • Ein Vorschlag zur Verlängerung des vorübergehenden Schutzes wird erwartet, wobei wehrfähige Männer möglicherweise anders behandelt werden.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in der Europäischen Union einschränken.

Die deutsche Politikerin kündigte einen Vorschlag der Brüsseler Behörde an, der die vereinfachten Aufnahmeregeln für ukrainische Staatsangehörige limitieren soll, wie aus einem Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs vor dem EU-Gipfel am Donnerstag hervorgeht.

Die EU-Kommission werde vorschlagen, den vorübergehenden Schutz für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, zu verlängern, heißt es darin.

Der Geltungsbereich solle aber so eingeschränkt werden, dass die Verlängerung die Fähigkeit der Ukraine zur Selbstverteidigung nicht untergrabe.

Details zu dem geplanten Vorschlag – also ob etwa Männer künftig anders behandelt werden sollten – nannte von der Leyen nicht.

Es gilt aber als wahrscheinlich.

Bei einem Treffen der Innenminister der EU Anfang Juni hatten sich Deutschland und andere Mitgliedsländer dafür ausgesprochen, wehrfähigen Männer aus der Ukraine die Aufnahme in der Union zu erschweren.

Breite Unterstützung fand nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein Vorschlag, 23- bis 60-Jährige bei der Aufnahmerichtlinie auszunehmen.

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine fallen in der Europäischen Union unter die sogenannte Massenzustromrichtlinie, ihre Schutzersuchen werden also nicht individuell geprüft.

Diese EU-Regel läuft aktuell bis zum 4. März 2027.

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner hatte ankündigt, zeitnah einen Vorschlag zur Verlängerung vorzulegen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich bereits vergangenes Jahr deutlich positioniert und vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj strengere Ausreisebestimmungen für junge Männer gefordert.

„Ich habe ihn gebeten, dafür zu sorgen, dass diese jungen Männer im Land bleiben, weil sie im Land gebraucht werden und nicht in Deutschland“, sagte Merz.

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This article was originally published by Die Welt.

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