Evonik schließt zwei Standorte in Deutschland
Der Spezialchemiekonzern plant die Schließung der Niederlassungen in Hamburg und Bitterfeld im kommenden Jahr.
Quick Look
- Der Spezialchemiekonzern Evonik kündigt die Schließung seiner Standorte in Hamburg und Bitterfeld für das kommende Jahr an.
- Von der Maßnahme sind insgesamt 90 Mitarbeiter betroffen, für die sozialverträgliche Lösungen gesucht werden.
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Why It Matters
Der Konzern hatte bereits vor einigen Monaten über 2000 Stellen gestrichen. Die aktuelle Maßnahme zielt auf die Reduzierung von Fragmentierung in Produktion und Verwaltung ab.
Nachdem der Konzern vor mehreren Monaten bereits über 2000 Stellen gestrichen hat, folgt jetzt der nächste Schritt. Mit den betroffenen Beschäftigten wird noch an einer Lösung gearbeitet.
Hamburg. Der Spezialchemiekonzern Evonik will zwei seiner Standorte in Deutschland schließen. Die Niederlassungen in Bitterfeld und Hamburg würden im kommenden Jahr zugemacht, teilte der Konzern am Freitag mit. Die dort betriebenen Geschäfte sollten an größeren Standorten konzentriert werden.
In Hamburg arbeiteten derzeit 50 Personen im Bereich Kosmetik- und Pflegeprodukte, in Bitterfeld produzierten 40 Menschen Chlorsilane. Für die Beschäftigten würden in den kommenden Monaten in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern möglichst sozialverträgliche Lösungen erarbeitet.
Produktions-, Verwaltungs- und Laborstrukturen seien in einigen Bereichen zu stark fragmentiert, sagte Claus Rettig, Interims-Vorstandsvorsitzender von Evonik. „Das führt zu unnötig hohen Kosten und schwächt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb müssen wir Evonik auch räumlich stärker bündeln und unsere Strukturen gezielt konzentrieren, um effizienter zu arbeiten, Innovationen schneller voranzutreiben und so unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“
Open Questions
- Wie sehen die konkreten sozialverträglichen Lösungen für die 90 Mitarbeiter aus?






