Breaking
ITONU: Haiti in grave crisi di sicurezza, 1,5 milioni di sfollatiKR괴산댐, 상류 지역 비로 방류 시작…주민들에게 고지대 대피령RUВСУ атаковали Белгород, Курск, Крым и ОмскKR"진실 밝혀낼 것"…'출근하기 싫다' 알리고 숨진 채 발견JP能登空港、愛称を「のと里山ポケモン・ウィズ・ユー空港」に変更 - ポケモンと復興のシンボルにDEKanada setzt bei U-Boot-Flotte auf Kooperation mit Deutschland und NorwegenKR8일 전국 대부분 지역 비 소식…경기 북부 새벽부터 강한 비KR조선통신사선 재현선, 유네스코 세계유산위 기념 항해 나선다CN客語傳承的憂思與芻議KR김효주·유해란·윤이나 등 총출동…코르다는 커리어 그랜드슬램 도전ITONU: Haiti in grave crisi di sicurezza, 1,5 milioni di sfollatiKR괴산댐, 상류 지역 비로 방류 시작…주민들에게 고지대 대피령RUВСУ атаковали Белгород, Курск, Крым и ОмскKR"진실 밝혀낼 것"…'출근하기 싫다' 알리고 숨진 채 발견JP能登空港、愛称を「のと里山ポケモン・ウィズ・ユー空港」に変更 - ポケモンと復興のシンボルにDEKanada setzt bei U-Boot-Flotte auf Kooperation mit Deutschland und NorwegenKR8일 전국 대부분 지역 비 소식…경기 북부 새벽부터 강한 비KR조선통신사선 재현선, 유네스코 세계유산위 기념 항해 나선다CN客語傳承的憂思與芻議KR김효주·유해란·윤이나 등 총출동…코르다는 커리어 그랜드슬램 도전
Newsgather
BackEx-Ministerpräsident Albig fordert Ende der AfD-Brandmauer
Ex-Ministerpräsident Albig fordert Ende der AfD-Brandmauer
Developing
Die Zeit5/23/2026Politics2 min readGermany

Ex-Ministerpräsident Albig fordert Ende der AfD-Brandmauer

Quick Look

  • Der frühere Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Torsten Albig (SPD), fordert seine Partei auf, die "Brandmauer" zur AfD einzureißen.
  • Er schlägt vor, sich auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen, um Wähler zurückzugewinnen und die Handlungsfähigkeit der Demokratie zu sichern.

AI-generated summary

Why It Matters

Torsten Albig, former Minister President of Schleswig-Holstein and SPD politician, suggests the SPD should abandon its 'firewall' against the AfD. He argues that ignoring parties with significant voter support is detrimental to social democracy and proposes engaging in minority governments tolerated by the AfD.

Font size

Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat der SPD empfohlen, die Brandmauer zur AfD einzureißen und sich auf von der Partei tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen.

»Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle«, sagte der 62-Jährige der Neuen Osnabrücker Zeitung. So weiterzumachen wie bisher, berge die Gefahr, »dass es die Sozialdemokratie hierzulande bald nicht mehr gibt«.

Mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst riet Albig seiner Partei, Minderheitsregierungen zu akzeptieren, die von der AfD toleriert werden. »Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher, wenn wie in Dänemark Sozialdemokraten die Ersten wären, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, die unsere Wähler heute in deren Arme treiben«, sagte der frühere SPD-Politiker.

Für ihn wäre es vorstellbar, »wenn also nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise Manuela Schwesig sagen würde: ›Ich suche mir meine Mehrheiten im Landtag je nach Thema‹.« Umfragen sehen die AfD in dem Bundesland jedoch derzeit deutlich als stärkste Kraft vor der SPD. Vielparteienbündnisse mit CDU, Linken, Grünen oder BSW belasteten die Leistungsfähigkeit der Demokratie »und lassen nur noch frustrierte Wähler zurück«, sagte er.

Auch Bundesregierung soll sich laut Albig vorbereiten

Albig begründet dies mit zwei Argumenten: Erstens würde so »ein Spaltpilz in die AfD« getragen. Zweitens würden solche eventuell notwendigen und anderswo in Europa üblichen Minderheitsregierungen so »handlungsfähig«, sagte Albig. Eine Zusammenarbeit bedeute nicht, dass »wir das ideologische Gedankengut von Rechtspopulisten teilen«. Vielmehr könnte die SPD damit »unseren verloren gegangenen Wählern zeigen: Wir haben verstanden – kommt wieder nach Hause«, sagte er. Im Ruhrgebiet träten frühere Genossen eins zu eins in die AfD ein – »und das sicher nicht, weil die alle Nazis geworden sind, sondern weil sie bei uns etwas vermissen«.

Auch die schwarz-rote Bundesregierung müsse sich darauf vorbereiten, dass nach den Wahlen in Ostdeutschland Minderheitsregierungen mit Tolerierung der AfD entstehen könnten. »Stand heute müsste darüber die Bundesregierung platzen, weil das ja ein Riesenaffront wäre im Miteinander«, sagte Albig. »Aber das können wir nicht wollen.« Er fordere daher von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und SPD-Chef Lars Klingbeil, dass sie sich »auf Minderheitsregierungen in den Ländern einstellen – egal ob man die mag oder nicht«.

Albig war von 2009 bis 2012 Oberbürgermeister von Kiel und danach bis 2017 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Nach einer verlorenen Landtagswahl zog er sich aus der aktiven Politik zurück und ging in die Wirtschaft. Nach leitenden Funktionen bei der Deutschen Post DHL und beim Bundesverband Deutscher Postdienstleister wechselte er 2023 als Lobbyist zum Tabakkonzern Philip Morris.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • SPD may face internal debate and potential policy shifts regarding engagement with the AfD.

    Likely · Within months

  • Minority governments tolerated by the AfD could emerge in eastern German states following upcoming elections.

    Possible · Within months

Open Questions

  • How will the SPD leadership respond to Albig's proposal?
  • What are the potential consequences of SPD engaging with AfD-tolerated governments?
  • Will other parties (CDU, Linken, Grünen, BSW) be open to such arrangements?
  • How will voters react to a potential shift in SPD's strategy?

Related Topics

This article was originally published by Die Zeit.

Related Stories

More on this topicTorsten Albig