Breaking
TROperation on 'James the Whale'! American fraudster caught in IstanbulCNThe woman suffered from emotional instability after being hospitalized for a long time. She fell to her death from the 20th floor on the day she returned to the hospital.CNMLB》The wild cards were swept by the White Sox, the Astros and the general manager broke upCNFocus Stocks》Wistron: plunged 6%, all five electronics brothers are in MexicoCNIncrease the flexibility of agency employment! Examination Yuan will pass loosening restrictions on job allocation at the grassroots levelCNA minivan hit a wall in Taichung early in the morning and the driver died tragicallyCNThe delivery boy got into trouble for saying something on the way. Four men were dissatisfied with the retort and were violently assaulted in the street.CNMajor car accident on National 3 Changhua road section! A small truck collided with a construction truck, and the front of the truck was completely smashed. The woman died tragically.AUBreaking: Greens senator takes leave amid allegations of comments towards womenTR'Fever reducer' claim in the death of a three-year-old child! Overdose is life threateningTROperation on 'James the Whale'! American fraudster caught in IstanbulCNThe woman suffered from emotional instability after being hospitalized for a long time. She fell to her death from the 20th floor on the day she returned to the hospital.CNMLB》The wild cards were swept by the White Sox, the Astros and the general manager broke upCNFocus Stocks》Wistron: plunged 6%, all five electronics brothers are in MexicoCNIncrease the flexibility of agency employment! Examination Yuan will pass loosening restrictions on job allocation at the grassroots levelCNA minivan hit a wall in Taichung early in the morning and the driver died tragicallyCNThe delivery boy got into trouble for saying something on the way. Four men were dissatisfied with the retort and were violently assaulted in the street.CNMajor car accident on National 3 Changhua road section! A small truck collided with a construction truck, and the front of the truck was completely smashed. The woman died tragically.AUBreaking: Greens senator takes leave amid allegations of comments towards womenTR'Fever reducer' claim in the death of a three-year-old child! Overdose is life threatening
BackExporte: Exklusive Zahlen: Handelsbilanzdefizit mit China steigt erstmals auf mehr als 100 Milliarden Euro
Exporte: Exklusive Zahlen: Handelsbilanzdefizit mit China steigt erstmals auf mehr als 100 Milliarden Euro
Developing
Handelsblatt2 hours agoBusiness2 min readGermanyView translation

Exporte: Exklusive Zahlen: Handelsbilanzdefizit mit China steigt erstmals auf mehr als 100 Milliarden Euro

Quick Look

  • Der EU-Gipfel könnte harte Abwehrinstrumente gegen chinesische Billigimporte beschließen.
  • Eine IW-Studie zeigt, dass das deutsche Handelsbilanzdefizit mit China 2026 auf über 100 Milliarden Euro steigen könnte, wobei Automobil-, Elektro- und Maschinenbau besonders betroffen sind.
  • China nutzt Subventionen und Währungsunterbewertung für unlauteren Wettbewerb, während energieintensive Branchen laut Studie keinen zentralen Beitrag zum Exportrückgang leisten.

AI-generated summary

Why It Matters

Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen haben sich umgekehrt: Noch im vergangenen Jahrzehnt erlebte Deutschland dank steigender Exporte nach China einen Aufschwung, doch inzwischen exportiert China mehr nach Deutschland als umgekehrt. 2026 könnten deutsche Exporte 25 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen, während Importe aus China um 62 Prozent steigen.

Font size

Berlin. Der EU-Gipfel an diesem Donnerstag könnte ein historischer werden. Die Staats- und Regierungschefs dürften eine Kehrtwende in ihrer China-Politik einleiten. Die EU will harte Abwehrinstrumente beschließen, um die europäische Wirtschaft gegen chinesische Billigimporte zu schützen.

Wie stark dieser „China-Schock 2.0“ insbesondere die Kernbranchen der deutschen Industrie trifft, zeigt eine neue Kurzstudie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die dem Handelsblatt vorliegt. Der Studie zufolge dürfte das deutsche Handelsbilanzdefizit mit China in diesem Jahr erstmals auf mehr als 100 Milliarden Euro steigen. Gegenüber 2019 wäre das ein Anstieg von rund 90 Milliarden Euro.

Das Gros des Zuwachses entfällt dabei auf die drei Kernbranchen der deutschen Industrie: Automobil, Elektroindustrie sowie Maschinenbau. „Damit ist die deutsche Wirtschaft in ihrem Kern vom China-Schock 2.0 stark betroffen“, schreibt IW-Forscher Jürgen Matthes.

Energieintensive Branchen leisten dagegen – anders als oft behauptet – keinen zentralen Beitrag zum Exportrückgang nach Fernost. „Das ist ein weiteres Indiz für die Schwere des China-Schocks 2.0“, folgert Matthes. Er fordert: „Um dem entgegenzuwirken, sollten Ausgleichszölle gegen chinesische Wettbewerbsverzerrungen ein zentraler Teil der wirtschaftspolitischen Reaktion sein.“

In China schwächelt die heimische Wirtschaft seit Jahren. Chinesische Unternehmen produzieren deutlich mehr, als sie im eigenen Land verkaufen können. Deshalb hat die Volksrepublik seit einiger Zeit das Geschäftsmodell geändert und versucht, die Schwäche der heimischen Wirtschaft durch eine starke Exportwirtschaft auszugleichen.

Nach Einschätzung von Ökonomen greift China dabei allerdings zu unlauteren Wettbewerbsverzerrungen. So unterstütze der chinesische Staat die Wirtschaft mit gigantischen Subventionen und einer künstlichen Unterbewertung der chinesischen Währung, was die Exporte nochmals verbillige.

Durch diese Hilfe dringen chinesische Unternehmen mit Kampfpreisen auf den europäischen Exportmarkt vor – und setzen gerade die deutsche Industrie unter Druck. Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) gehen in Deutschland monatlich bis zu 15.000 Industriejobs verloren, Ökonomen sprechen vom „China-Schock“.

Die neuen IW-Zahlen verdeutlichen, wie stark sich die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen umgekehrt haben. Noch im vergangenen Jahrzehnt erlebte Deutschland dank stetig steigender Exporte nach China einen langen Aufschwung, Ökonomen sprechen von einem „goldenen Jahrzehnt“ für die deutsche Wirtschaft.

Doch inzwischen exportiert China viel mehr nach Deutschland als die Bundesrepublik in die Volksrepublik. 2026 dürften die deutschen Exporte laut den IW-Berechnungen rund 25 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen. Die Importe aus China steigen im selben Zeitraum dagegen um 62 Prozent. Das Handelsbilanzdefizit wird 2026 damit wohl auf mehr als das Siebenfache des Wertes von 2019 wachsen. Damals betrug das Defizit lediglich 14,1 Milliarden Euro, fiel damit aber im Vergleich zu anderen Ländern bereits hoch aus.

Der größte Beitrag zum Anstieg des Handelsbilanzdefizits kommt mit fast einem Viertel von der Autoindustrie. Der vormals hohe deutsche Überschuss im Autohandel mit China von mehr als 23 Milliarden Euro im Jahr 2019 dürfte 2026 kaum noch existent sein.

Die Elektroindustrie trägt gut ein Fünftel zum Handelsbilanzdefizit bei. Betrug dieses im Jahr 2019 nur 4,8 Milliarden Euro, wird es 2026 laut IW-Hochrechnung mehr als 24 Milliarden Euro erreichen.

Als weitere Kernbranche ist der Maschinenbau vom China-Schock betroffen. Hatte Deutschland 2019 bei Maschinen noch einen Ausfuhrüberschuss von fast zehn Milliarden Euro mit China, dürfte 2026 erstmals ein kleines Defizit von hochgerechnet gut einer Milliarde Euro anfallen, wenn sich die Entwicklung der ersten Jahreshälfte bis zum Ende des Jahres fortsetzt.

Handelsbilanzungleichgewichte sind nicht ungewöhnlich im Welthandel. Auch Deutschland hatte jahrelang einen hohen Leistungsbilanzüberschuss. Höhere Defizite und Überschüsse sind auch nicht immer zu beanstanden. „Doch wenn sie so außergewöhnlich hoch ausfallen und zudem in kurzer Zeit so stark zunehmen, spricht vieles dafür, dass diese Entwicklung kritisch zu sehen ist“, heißt es in der IW-Studie.

Ein Argument von chinesischer Seite zur Rechtfertigung des hohen Handelsungleichgewichts zieht laut IW-Forscher Matthes jedenfalls nicht. So argumentiert China, dass hohe Energiekosten in Europa zum China-Schock 2.0 beitrügen. Dadurch seien EU-Produkte deutlich teurer als chinesische und die europäische Wirtschaft weniger wettbewerbsfähig. Doch die drei genannten Kernbranchen zählten nicht zu den energieintensiven Sektoren, wenngleich höhere Energiekosten eine gewisse zusätzliche Belastung darstellten, heißt es in der IW-Studie.

Dass die Energiekosten keine zentrale Rolle spielten, zeige auch ein Blick auf den deutsch-chinesischen Außenhandel energieintensiver Branchen wie Chemie, Papier, Glas oder Metall, heißt es weiter. Zusammengenommen trügen sie nur vier Milliarden Euro zum Anstieg des Handelsbilanzdefizits seit 2019 bei. Zudem seien die Ausfuhren energieintensiver Produkte nach China im Vergleich zu anderen Branchen stark unterdurchschnittlich gesunken und die Einfuhren unterdurchschnittlich gestiegen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Der EU-Gipfel wird harte Abwehrinstrumente gegen chinesische Billigimporte beschließen.

    Likely · Within days

  • Ausgleichszölle gegen chinesische Wettbewerbsverzerrungen werden ein zentraler Teil der wirtschaftspolitischen Reaktion sein.

    Possible · Within weeks

Open Questions

  • Welche konkreten Abwehrinstrumente wird der EU-Gipfel beschließen?
  • Wie werden Ausgleichszölle gegen chinesische Wettbewerbsverzerrungen konkret aussehen?
  • Wie wird China auf mögliche EU-Abwehrmaßnahmen reagieren?
  • Welche langfristigen Strategien verfolgt die deutsche Industrie, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

Nikkei, Kospi, Topix: Concern about AI and US inflation – share prices in Asia are crashing
Developing·

Nikkei, Kospi, Topix: Concern about AI and US inflation – share prices in Asia are crashing

Stock prices in Asia have fallen sharply amid growing doubts about the viability of AI data centers and disappointing US inflation data. The Nikkei-225 temporarily lost over four percent, the Kospi fell to 5,568 points, while Samsung Electronics and SK Hynix each lost more than eight and ten percent in value. Other Asian indices such as the Hang-Seng and the Shanghai Composite also fell. Experts warn of further price losses despite possible good TSMC figures, as expectations have already been priced in.

Handelsblatt
2 min read
More on this topiceu-gipfel